Keine Jugendoffiziere an Schulen in SH!

Wahlplakat von Cornelia Möhring für die Bundestagswahl 2021Am 4. August hat die schleswig-holsteinische Bildungsministerin Karin Prien eine Kooperationsvereinbarung zwischen dem Bildungsministerium und der Bundeswehr unterzeichnet, die den Einsatz von Jugendoffizieren an Schulen im Land regelt. Die Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat deutliche Kritik an dieser Kooperation geübt. Der Abgeordnete der CDU, Johann Wadephul, hat hingegen die Vereinbarung verteidigt und mit scharfen Worten die Vorsitzende der GEW, Astrid Henke, angegriffen.

Dazu erklärt Cornelia Möhring, Spitzenkandidatin der LINKE Schleswig-Holstein zur Bundestagswahl und stellvertretende Fraktionsvorsitzende der LINKE im Bundestag:

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Conni unterwegs: „150 Jahre § 218 StGB“

Fachkongress
„150 Jahre § 218 Strafgesetzbuch“
27.-28. August 2021, Online-Veranstaltung

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Conni unterwegs: Keine Politik ohne Frauen!

Der LandFrauen Espresso-Talk zur Bundestagswahl mit:

Cornelia Möhring, Die LINKE
Ricarda Lang, Bündnis 90/Die Grünen
Josephine Ortleb, SPD
Nicole Bauer, FDP
Marcus Weinberg, CDU (angefragt)
Petra Bentkämper (Präsidentin des Deutschen LandFrauenverbands)
Ursula Braunewell (2. Vizepräsidentin des Deutschen LandFrauenverbands)

Hier (Link zu YouTube) kann die Aufzeichnung des Gesprächs angeschaut werden. das Video beginnt ab Minute 15.

 

Der Lobby auf der Spur

Wie Sexarbeiter*innen und ihre Verbündeten diskreditiert werden

veröffentlicht auf diefreiheitsliebe.org

Der Streit um das „Nordische Modell“ wird unerbittlicher, schärfer und unsolidarischer. Wer sich für mehr Rechte und die soziale Absicherung von Prostituierten einsetzt oder wer als Sexarbeiter*in für die eigenen Rechte aktiv ist, wird mittlerweile schnell als Bordell-Lobbyist*in abgetan.

So auch am Internationalem Hurentag in Berlin. Der Internationale Hurentag am 2. Juni erinnert an eine Protestaktion französischer Sexarbeiter*innen: 1975 besetzten Sexarbeiter*innen eine Kirche in Lyon, um Aufmerksamkeit für sich und ihre Kämpfe zu bekommen. Genau diese Sichtbarkeit fehlte ihnen zu der Zeit, denn sie wurden kriminalisiert, und die Arbeit fand ungeschützt im Verborgenen statt, wodurch die Gewalt gegen Sexarbeiter*innen stieg.

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Reform des Stalking-Gesetzes ohne Opferschutz

Am vorletzten Sitzungstag der Legislaturperiode hat die Bundesregierung eine Reform des Stalking-Gesetzes beschlossen (hier direkt zur Rede von Cornelia Möhring).

Stalking ist ein Verbrechen, von dem insbesondere Frauen betroffen sind, häufig sind die Täter ihre (Ex-)Partner. Wie bei anderen Formen von häuslicher Gewalt versucht der Täter über das Opfer Kontrolle und Macht auszuüben, was zu schwerwiegenden Beeinträchtigungen im Leben der Betroffenen führen kann. Inzwischen findet Stalking zunehmend über das Internet und soziale Medien statt. Trotz der hohen Zahl von angezeigten Stalking-Fällen ist die Verurteilungsquote gering: lediglich 417 Fälle bei knapp 16.000 Anzeigen führten zu einer Verurteilung. Die geringe Quote hat vielfältige Gründe – die Schwierigkeit der Beweisbarkeit aufgrund mangelnder Kenntnis und Ausstattung auf Seiten der Ermittlungsbehörden, lange Verfahrensdauern aufgrund überlasteter Gerichte – und ein Strafrecht, das nicht angemessen insbesondere auf die neuen, digitalen Formen des Stalking ausgerichtet ist.

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Es sind Morde an Frauen, weil sie Frauen sind – und das heißt: Femizid!

PM: Keine Fortschritte beim Kampf gegen Gewalt an Frauen

„Die Bilanz der Großen Koalition bei der Bekämpfung von Gewalt an Frauen ist mies: Fehlende Frauenhausplätze, eine ungeregelte Finanzierungsfrage des Hilfesystems und eine Umsetzung der Istanbul-Konvention, die löchrigem Käse gleicht. Der Runde Tisch hat zwar ein Positionspapier veröffentlicht – aber das Handeln wird wieder in die nächste Wahlperiode verschoben.

Die Zustimmung der Bundesregierung zu unseren Anträgen zu Femiziden und zur Umsetzung der Istanbul-Konvention könnte die miserable Bilanz verbessern und zukünftig für bessere Hilfe sorgen. Femizide als solche anzuerkennen, hätte passgenaue Maßnahmen für den Gewaltschutz zur Folge und die Istanbul-Konvention endlich konsequent umzusetzen, könnte Frauenleben retten“, erklärt Cornelia Möhring, stellvertretende Vorsitzende und frauenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE anlässlich der morgigen Debatte zu Gewalt an Frauen im Bundestag.

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DANKE FÜR PLATZ 1 – MACHEN WIR DAS LAND GERECHT!

Wir treten also an für die Vielen, nämlich für alle, die nicht zu den Herrschenden und Mächtigen gehören, sondern täglich enteignet und sogar entrechtet werden. Wir stehen als LINKE für Gerechtigkeit, für Solidarität und für Menschlichkeit. Verhindern wir den Kahlschlag, machen wir das Land gerecht.

Ich freue mich über das gute Ergebnis, über das mir entgegengebrachte Vertrauen. Und ich freue mich auf den Wahlkampf mit euch!

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