Was Schäubles neue Panzer mit dem 8. März zu tun haben

„Wir brauchen den Feminismus heute mehr denn je! Nicht nur, weil noch immer viel zu tun bleibt, sondern auch, weil uns in vielen Bereichen ein Roll Back droht. Wenn uns weisgemacht wird, dass Feminismus veraltet und überholt ist, um dann nur weiter ein Leben auf Kosten von Frauen zu führen. Ihre Interessen werden ignoriert, ihre Selbstbestimmung abgesprochen. Dagegen müssen wir vorgehen, im Parlament wie auf der Straße“, erklärt Cornelia Möhring, frauenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, mit Blick auf den Internationalen Frauentag am 8. März.

Möhring weiter: „Allein in dieser Woche wurde das Gleichstellungsgesetz aufgeweicht, wurde eine lächerliche Kindergelderhöhung angekündigt, die die meist weiblichen Alleinerziehenden und die Hartz-IV-Empfängerinnen vergisst. Aber die echten Probleme bleiben unbeantwortet: Jede dritte Frau hat Gewalterfahrung. Armut trägt noch immer ein weibliches Gesicht, prekäre Beschäftigungsverhältnisse sowie unentlohnte Sorge- und Pflegearbeiten in der Familie machen das nicht besser. Statt Alleinerziehende durch Kita-Ausbau zu entlasten, verspricht Schäuble neue Panzer.“

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