Schleswig-Holstein zu Besuch in Berlin

Mitte Oktober durfte ich wieder einmal 50 Menschen aus Schleswig-Holstein in Berlin begrüßen und ihnen einen Einblick in das politische Leben und meine Arbeit geben.

foto-vom-besucherdienstDas Programm war dicht gefüllt und vielfältig: Schon direkt nach der Ankunft besuchte die Gruppe die Vertretung unseres Landes in den Ministergärten und später eine Parlamentsausstellung im Dom am Gendarmenmarkt.

Tief in die Diskussion stiegen wir aber am nächsten Morgen ein mit einer sehr intensiven Diskussion über Flüchtlingspolitik allgemein und die unserer Partei und unserer Bundestagsfraktion in der Geschäftsstelle der LINKEN. Spannend war insbesondere auch, dass zu der Gruppe auch Geflüchtete zählten, die über ihre eigene Sicht schildern konnten. Auch sie stellten offene Grenzen und sichere Reisewege für den Familiennachzug und bessere Integrationsmaßnahmen für alle Geflüchteten als dringendste Forderungen auf – so wie auch wir als LINKE das tun.

Nach einem Besuch im Felleshus,dem Gemeinschaftshaus der nordischen Länder, ging es schnurstracks zur Bundestagsdebatte. Der Zufall wollte es, dass dort gerade über die nächsten Bundeswehreinsätze in Syrien diskutiert wurde. In der anschließenden Debatte in unserer Gruppe wurde das Einstehen der LINKEN für die Interessen der Menschen vor Ort, ganz besonders der Kurden, noch einmal hervorgehoben.

Ein Gespräch in der Rosa-Luxemburg-Stiftung, der parteinahen politischen Stiftung, sowie eine politische Stadtführung rundeten den Besuch schließlich ab.

Von den Tagen und Gesprächen motiviert, machte sich nicht nur die Gruppe, sondern auch ich selbst wieder an das Tagesgeschäft.