Schwangerschaftsabbrüche und reproduktive Gerechtigkeit – Perspektiven auf Selbstbestimmung

Eine Veranstaltung der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag in Kooperation mit dem Münzenbergforum Berlin

Dienstag, 29. Juni 2021, 19 Uhr

Das Verbot von Schwangerschaftsabbrüchen gibt es in Deutschland seit 150 Jahren. Und genauso lange Widerstand dagegen. Mehr Selbstbestimmungsrechte und einen einfachen, sicheren Zugang zu Schwangerschaftsabbrüchen fordern Feminist:innen und ihre Verbündeten. Aber reicht das? In einer Gesellschaft, die von Ungleichheit und Ungerechtigkeit geprägt ist, schränken nicht nur rechtliche Barrieren ein. Einkommen, Herkunft, körperliche Verfassung spielen für viele eine Rolle bei der Entscheidung für oder gegen ein Leben mit Kindern. Entscheidungen finden eben nicht im luftleeren Raum statt, sondern innerhalb gesellschaftlicher Verhältnisse. Die sind veränderbar – aber wie?

Was meinen wir also, wenn wir von Selbstbestimmung sprechen? Und meinen wir das gleiche? Wir wollen unterschiedliche Perspektiven auf diese Fragen ins Gespräch bringen und ausgehend von dem gemeinsamen Wunsch nach Verbesserung der Versorgung rund um Schwangerschaftsabbrüche unterschiedliche Schwerpunkte und Ansätze für Veränderung hin zu mehr Gerechtigkeit diskutieren.

Mit:

Susanne Kahl-Passoth (Stellv. Vorsitzende vom Deutschen Frauenrat/Vorsitzende der evangelischen Frauen)

Ulrike Haase (Netzwerk behinderter Frauen Berlin e.V.)

Kadiatou Diallo (Space2GroW)

Cornelia Möhring, MdB (frauenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag)

Mit Gebärdensprachdolmetscher*in (DGS)

 

Die Veranstaltung findet im hofkino.berlin im FMP1 (Franz-Mehring-Platz 1, 10243 Berlin) statt und wird live auf dem YouTube-Kanal der Fraktion übertragen.

Tickets für die Veranstaltung sind kostenlos, müssen jedoch vorab gebucht werden: https://www.eventbrite.de/e/schwangerschaftsabbruche-und-reproduktive-gerechtigkeit-tickets-158709936693