Feministischer und antirassistischer Aufruf gegen Gewalt und für eine Politik, die das Leben ins Zentrum stellt

Zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen rufen wir – feministische Aktivistinnen, Parlamentarierinnen und Politikerinnen in verschiedenen Ländern – zu mehr Rückhalt und einen besseren Schutz auf. Durch Diskriminierung und Gewalt wird versucht uns davon abzuhalten, unsere Forderungen nach einer sozialen Politik für die Mehrheit der Menschen in konkrete Gesetze zu übersetzen. Eine Politik, die das Leben ins Zentrum stellt. Die Gewalt hat unterschiedliche Formen, aber überall das gleiche Motiv. Deshalb fordern wir linke Organisationen und Bewegungen überall auf der Welt zu Solidarität und vor allem zum Handeln auf.

Der Aufruf:

Wir – Frauen, Lesben, trans, intersexuelle und nicht-binäre Personen, Schwarze, Indigene, Arbeiterinnen, Linke, Mütter, Sorgearbeiterinnen – sind eine dynamische und machtvolle politische Kraft auf der Straße und in den Organisationen. Damit sind wir heute das lebendigste Subjekt der Veränderung. Die feministische Bewegung ist der wichtigste Antrieb für die Re-Politisierung des Lebens. Sie bezieht junge Menschen ein, um dem politischen Projekt, das von unseren Vorgängerinnen initiiert wurde, Kontinuität zu verleihen. In Argentinien ist sie Speerspitze und Schutzwall des anti-neoliberalen Widerstands. In Brasilien und Europa ist sie die Opposition gegen einen erstarkenden Rechtsextremismus und Konservatismus. In Chile war und ist sie als treibende und organisierende Kraft zentral für den Aufstand, weil sie von unten kommt, mobilisierend und wirksam ist.

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Safe Abortion Day 2021

»In zahlreichen Städten finden am 28. September Aktionen für die Entkriminalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen statt. Seit 150 Jahren ist die zentrale Forderung: Weg mit §218. Von der realen Umsetzung sind wir leider weit entfernt: Eine mögliche Ampel-Koalition könnte sich darauf einigen, den §219a aus dem Strafgesetzbuch zu streichen – oder zumindest sollten SPD und Grüne alles

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Perspektive und Sicherheit für die Beschäftigten bei Caterpillar

Foto von Cornelia Möhring auf einer Kundgebung, im Hintergrund Protestierende und Fahnen. Text_ Solidarische Grüßße an die KollegInnen bie Caterpillar. Mitbestimmungsrechte absichern!

»Es kann nicht sein, dass Unternehmen mit Sitz im Ausland unsere erkämpften demokratischen Mitbestimmungsrechte unterlaufen!« Cornelia Möhring, Spitzenkandidatin von DIE LINKE Schleswig-Holstein zur Bundestagswahl 2021

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Schlag ins Gesicht von Ärztinnen und Ärzten – Bundesrat hält an Informationsverbot durch § 219a fest

Berlin, 17.09.2021

„Der § 219a Strafgesetzbuch bleibt – und damit bleibt auch die Einschüchterung von Ärzt:innen, die Schwangerschaftsabbrüche vornehmen. Der Bundesrat hat den Gesetzesantrag der Länder Berlin, Hamburg und Thüringen, mit dem das Informationsverbot aufgehoben werden sollte, abgelehnt. Auch wenn es angesichts der Ländermehrheiten wenig überrascht, so ist dies doch ein erneuter Schlag ins Gesicht für all diejenigen, die sich abrackern, um sichere Schwangerschaftsabbrüche durchzuführen“, so Cornelia Möhring, frauenpolitische Sprecherin und stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE im Bundestag.

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Perspektiven für die Caterpillar-Kolleg:innen. Mitbestimmungsrechte absichern.

“Die Konzernführung von Caterpillar hat ihren Beschäftigten den Kampf angesagt – und das auf jeder Ebene äußerst schamlos. Die Kolleg:innen lediglich per Videobotschaft über die geplante Schließung zu informieren, jegliche Kommunikation zu verweigern, Tarifvertrag und Mitbestimmung zu missachten und sich einen Dreck um die Zukunft der Menschen zu scheren – das ist knallharter Manchesterkapitalismus, der nichts anderes kennt als Unternehmensinteressen. Umso wichtiger ist die volle Unterstützung der Kolleg:innen in Kiel, Rostock und Henstedt-Ulzburg, die sich wehren und die sich anders als ihre Chef:innen Gedanken machen, wie sie ihr Wissen und ihr Können für alternative, zukunftsfähige Standortkonzepte nutzen können”, so Cornelia Möhring, Spitzenkandidatin der Partei DIE LINKE Schleswig-Holstein.

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Solidarität mit dem Warnstreik – TvöD für alle Beschäftigten des Städtischen Krankenhauses

Spitzenkandidierende der Partei DIE LINKE Schleswig-Holstein besuchen Streikposten

Pressemitteilung von Cornelia Möhring, Spitzenkandidatin der Partei DIE LINKE Schleswig-Holstein für die Bundestagwahl

Cornelia Möhring wird am Freitag, 10. September ab 9:15 Uhr die streikenden Beschäftigten der Städtisches Krankenhaus Service GmbH vor Ort unterstützen. Hierzu Möhring: “Schluss mit der Abwertung der Beschäftigten im Service des Städtischen Krankenhauses. Es ist ein Unding, dass die Menschen, die den ganzen Laden am Laufen halten – die das Krankenhaus sauber und hygienisch halten, die für die Patient:innen Essen zubereiten, die die Wäsche waschen, um einige Beispiele zu nennen – wie Beschäftigte zweiter Klasse behandelt werden. Diese Arbeit ist für die Genesung von Patient:innen genauso wichtig wie Medizin und Pflege. In einem verschmutzten OP-Saal kann nicht sicher operiert werden. Die Beschäftigten fordern endlich Anerkennung – TvöD auch für sie. Das Angebot des Arbeitgebers – 22 Cent mehr pro Stunde – ist ignorant. Dass die Beschäftigten das nicht annehmen, ist sehr verständlich. Daher unterstütze ich den heute und morgen stattfindenden Warnstreik voll und ganz.”

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CONNI UNTERWEGS: MEIN BAUCH GEHÖRT MIR!

Diskussionsveranstaltung in Hamburg: Mein Bauch gehört mir! §128/219a: Schwangerschaft raus aus dem Strafgesetzbuch! Deine Stimme zählt.

Noch immer entscheiden wir nicht frei darüber, ob wir ein Kind wollen oder nicht. Ärzt*innen werden gerichtlich verfolgt, wenn sie über die Art und Weise einer Abtreibung informieren. Und die medizinische Ausbildung ist mangelhaft.

Was muss sich ändern? Und wie schaffen wir das?

Am Freitag, den 10. September um 18:00 Uhr lädt die Landesarbeitsgemeinschaft Feminismus der Partei DIE LINKE in Hamburg herzlich ein, gemeinsam mit Conni Möhring zu diesen Themen zu diskutieren. Die Veranstaltung finden in Präsenz im Konferenzraum der Fraktion DIE LINKE in der Buchardstraße 21, HH-Altstadt statt.

 

Feminismus im Vergleich: was fordern die Parteien für Frauen?

Frauenrechte und Gleichstellung sind nicht nur der LINKEN wichtig. Auch andere Parteien wollen sich für mehr Geschlechtergerechtigkeit einsetzen. Wir haben die Wahlprogramme verglichen. Dabei fällt auf: So wichtig ist es CDU und FDP dann doch nicht. Und SPD und Bündnis 90/Die Grünen? Sie haben hohe Ansprüche, aber oft keinen realistischen Plan, von dem wirklich alle profitieren würden, oder bleiben abstrakt.

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