Auf Zahlen müssen Taten folgen

Pressemitteilung von Sigrid Hupach, Cornelia Möhring, Harald Petzold

„Wir sollten nun endlich den Zahlen Taten folgen lassen und in Auswertung der Studie die dort formulierten Empfehlungen in konkrete Maßnahmen übersetzen. Nur so können wir Gendergerechtigkeit endlich erreichen“, erklären Sigrid Hupach, kulturpolitische Sprecherin, Harald Petzold, medienpolitischer Sprecher, und Cornelia Möhring, frauenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, mit Blick auf die aktuelle Studie „Frauen in Kultur und Medien“ des Deutschen Kulturrates. „Unsere Forderung nach einem Maßnahmenkatalog für mehr Gendergerechtigkeit im Kultur- und Medienbereich wurde im Parlament bisher mit dem Verweis abgelehnt, man müsse erst die Zahlen abwarten. Nun liegt nach zwölf Jahren zum ersten Mal wieder eine Studie mit konkretem Daten- und Zahlenmaterial vor – und zeigt zweierlei: Wie wichtig Gendermonitoring und regelmäßige Berichterstattung zum Arbeitsmarkt Kultur & Medien im Allgemeinen sind und wie groß der Handlungsbedarf im Konkreten ist.“

Mehr...
Schlagwörter:

Für einen bundesweiten Aktionsplan gegen Sexismus

Rede BAPRede im Bundestag

Gewalt gegen Frauen entsteht auf dem Nährboden ihrer allgemeinen Abwertung in unserer Gesellschaft. Wir müssen deshalb Sexismus in all seinen Erscheinungsformen – die offensichtlichen, wie die subtileren – angehen. Wir fordern einen Runden Tisch und einen bundesweiten Aktionsplan, der die vielfältigen Probleme in Zusammenhang setzt, adressiert und einen Kulturwandel in Deutschland anstößt. Wir zeigen Sexismus die rote Karte!

Mehr...

Sexismus die rote Karte zeigen

Rote Karte gegen SexismusPresseerklärung zum bundesweiten Aktionsplan gegen Sexismus

„Aktuell wird viel diskutiert über die Reform des Sexualstrafrechts. Ich begrüße die gesetzliche Verankerung des Grundsatzes Nein heißt Nein ausdrücklich, aber das wird nur etwas bringen, wenn wir ganz grundsätzlich umdenken. Denn Gewalt gegen Frauen entsteht auf dem Nährboden ihrer allgemeinen Abwertung in unserer Gesellschaft. Wir müssen deshalb Sexismus in all seinen Erscheinungsformen angehen. In Form von beengenden Rollenklischees, als Diskriminierung auf dem Arbeitsmarkt oder in sexistischer Werbung“ erklärt Cornelia Möhring, Abgeordnete der LINKEN aus dem Kreis Pinneberg anlässlich der heutigen Bundestagsdebatte zum Antrag „Sexismus die rote Karte zeigen – für einen bundesweiten Aktionsplan“ (BT-Drs. 18/8723).

Mehr...

Nein heißt Nein: Großer Erfolg und Populismus im Windschatten

Presseerklärung

IMG_8099„Dass der Grundsatz des Nein heißt Nein endlich gesetzlich festgeschrieben werden soll, ist ein großer Erfolg der Frauenbewegung, der Verbände und Frauen aller Fraktionen. Auch als Linksfraktion haben wir in einem Gesetzentwurf vorgeschlagen, jegliche sexuelle Handlung gegen den erkennbaren Willen unter Strafe zu stellen. Darauf haben sich jetzt wohl auch die Koalitionsparteien geeinigt, wir können das nur unterstützen. Dieser Paradigmenwechsel wird eine hohe Strahlkraft entfalten“ erklärt Cornelia Möhring, frauenpolitische Sprecherin und stellvertretende Vorsitzende der Linksfraktion im Bundestag anlässlich der Einigung von CDU/CSU und SPD auf Nachbesserungen bei der Reform des Sexualstrafrechts.

Mehr...

Habecks Bohrschlammpolitik ist unverantwortlich

Presseerklärung 

Schleswig-Holsteins Umweltminister Robert Habeck spricht in seiner Antwort auf eine Kleine Anfrage in Bezug auf Bohrschlammgruben von „keinem besonderen Gefährdungspotenzial“. Hierzu erklärt die Bundestagsabgeordnete der LINKEN Cornelia Möhring aus dem Wahlkreis Pinneberg:

„Es ist bekannt, dass Bohrschlämme krebserregende polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe, Schwermetalle und radioaktive Substanzen aufweisen können. Deshalb müssen sie auf Sondermülldeponien abgelagert werden. Im Bereich einiger Schlammgruben in Schleswig-Holstein wird Landwirtschaft betrieben, vier Gruben liegen in Wasserschutzgebieten, neun in Trinkwassereinzugsgebieten. Hier von keinem besonderen Gefährdungspotenzial zu sprechen ist unverantwortlich.

Mehr...

Nein zum Tag der Bundeswehr – Nein zur Militarisierung des Alltags!

Presseerklärung 

„Wir brauchen keinen Tag der Bundeswehr, wir brauchen einen Tag der Abrüstung“, fordert Cornelia Möhring, Schleswig-Holsteinische Bundestagsabgeordnete der Partei DIE LINKE anlässlich des am 11. Juni an sechzehn Bundeswehrstandorten stattfindenden „Tages der Bundeswehr“. Möhring weiter:

Mehr...
Schlagwörter:

Anhörung zum Prostituiertenschutzgesetz: Das größte Problem ist das Stigma

150919CMEins der größten Probleme – ja, wenn nicht das größte – bei der Regulierung des Prostitutionsgewerbe ist noch immer das gesellschaftliche Stigma, das zumindest wurde bei der Anhörung zum Prostituiertenschutzgesetz im Familienausschuss am Montag, 6. Juni, mehr als deutlich. Die geplante individuelle Anmeldepflicht wären aufgrund des nicht zu gewährleistenden Datenschutzes daher ein zu hohes Risiko für die Prostituierten – darin war sich die Mehrheit der Sachverständigen einig.

Mehr...
Schlagwörter:

Antrag: Sexismus die Rote Karte zeigen – Für einen bundesweiten Aktionsplan

Unmittelbar nach der Silvesternacht 2015/2016 in Köln und anderen deutschen Städten, in der offenbar hunderte sexualisierte Übergriffe geschehen sind, tobte in Deutschland eine Diskussion durch Politik, Medien und Kommentarspalten, die sich insbesondere um den kulturellen Hintergrund der vorverurteilten Täter und die Flüchtlingspolitik der Bundesregierung drehte, anstatt um die Taten selbst und die Betroffenen. So wurden

Mehr...

Twitter

LOTTA

Lotta 11

Lotta Nr. 11: Linker Feminismus
Linker Feminismus – ein Projekt, eine Zukunft! Warum reicht Gleichstellung allein nicht? Zeitsouveränität, wie gut „Weiber wirtschaften“ können und Feministinnen dieser Welt. Das und vieles mehr in der neuen Lotta.
Link: Lotta #11 als PDF

Lotta kostenfrei abonnieren

Mein Blog

Berichte von der Frauenrechtskommission in New York
Als frauenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE und Delegationsleitung des Familienausschusses im Bundestag nehme ich vom 9.-13. März 2015 an der Frauenrechtskommission der Vereinten Nationen in New York teil. Vor 20 Jahren fand in Peking die letzte Weltfrauenkonferenz statt, an deren Ende eine Erklärung und eine Aktionsplattform standen – die konkrete Auswirkungen auf die deutsche und internationale Gleichstellungspolitik hatten. Wenn nun Bilanz gezogen wird, ist es daher wichtig, hinzuschauen. Zum Blog