Perspektiven für die Caterpillar-Kolleg:innen. Mitbestimmungsrechte absichern.

“Die Konzernführung von Caterpillar hat ihren Beschäftigten den Kampf angesagt – und das auf jeder Ebene äußerst schamlos. Die Kolleg:innen lediglich per Videobotschaft über die geplante Schließung zu informieren, jegliche Kommunikation zu verweigern, Tarifvertrag und Mitbestimmung zu missachten und sich einen Dreck um die Zukunft der Menschen zu scheren – das ist knallharter Manchesterkapitalismus, der nichts anderes kennt als Unternehmensinteressen. Umso wichtiger ist die volle Unterstützung der Kolleg:innen in Kiel, Rostock und Henstedt-Ulzburg, die sich wehren und die sich anders als ihre Chef:innen Gedanken machen, wie sie ihr Wissen und ihr Können für alternative, zukunftsfähige Standortkonzepte nutzen können”, so Cornelia Möhring, Spitzenkandidatin der Partei DIE LINKE Schleswig-Holstein.

Möhring weiter: “Die Verlagerung der Werke aus Profitgründen ist ein Skandal. Statt dessen muss das vorhandene Know How für Zukunftsinvestitionen in die vorhandenen Standorte genutzt werden. Die Vorgänge bei Caterpillar zeigen aber auch, dass Mitbestimmungsrechte ausgeweitet und vor allem abgesichert werden müssen. Betriebsräten muss für geplante Standortverlagerungen und Betriebsänderungen ein Veto-Recht eingeräumt werden. Und das muss auch gegen internationale Konzerne im Zweifel einklagbar sein. Es darf nicht sein, dass Unternehmen mit Sitz im Ausland, bei denen Geschäftsführungen vor Ort selbst kaum Handlungsmacht haben, demokratische Mitbestimmungsrechte unterlaufen.”

Am Freitag, den 17. September, wird Cornelia Möhring in Kiel vor Ort sein und an der Demonstration der Kolleg:innen von Caterpillar und der IG Metall teilnehmen. Für Gespräche steht sie hier gern zur Verfügung.

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