Gemeinsam gegen weibliche Genitalverstümmelung – FGM stoppen

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Der 6. Februar ist der Internationale Tag gegen weibliche Genitalverstümmelung.

Laut WHO sind weltweit etwa 200 Millionen Mädchen und Frauen von Genitalverstümmelung betroffen.  FGM „umfasst alle Verfahren, die die teilweise oder vollständige Entfernung der weiblichen äußeren Genitalien oder deren Verletzung zum Ziel haben, sei es aus kulturellen oder anderen nicht-therapeutischen Gründen. Das Alter der Mädchen variiert stark. Die meisten sind zwischen sechs und 13 Jahren alt, aber auch Säuglinge und erwachsene Frauen sind von Female Genital Mutilation betroffen“. Link

Traumatisierung und lebenslang Schmerzen sind die Folgen, oder auch der Tod. 10 Prozent der Frauen und Mädchen sterben an den direkten Folgen wie Blutvergiftung, und weitere 25 Prozent an langfristigen Folgen wie Infektionen mit HIV oder Hepatitis. (WHO) (mehr …)

Die Parlamentarische Versammlung des Europarates hat getagt (PACER)

Die letzte Woche im Januar stand unter den Sternen der internationalen Menschenrechte. Wegen der Covid Pandemie fand die PACER unter erschwerten Bedingungen statt, für nur wenige Abgeordnete in Strasbourg und ich war vor dem Bildschirm in Schleswig-Holstein dabei.

Seit mehr als einem Jahr bin ich nun ordentliches Mitglied der Parlamentarischen Versammlung des Europarates und stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Gleichstellung und Nichtdiskriminierung.

Die beratende Parlamentarische Versammlung ist ein politisches Organ, das sich aus nationalen Parlamenten und ihren Parteien zusammensetzt. Der Europarat als Ganzes – also die Parlamentarische Versammlung und das Ministerkomitee – ist für den Schutz der Menschenrechte zuständig. Dem Europarat, der, im Gegensatz zum Europäischen Rat und Rat der Europäischen Union, institutionell nicht mit der EU verbunden ist, gehören 47 Staaten an, unter anderem auch Russland. (mehr …)

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3-jähriges Jubiläum der Istanbul Konvention – wir haben nachgefragt!

Seit mittlerweile drei Jahren ist die sogenannte Istanbul-Konvention (Übereinkommen des Europarats zur Verhütung und zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häusliche Gewalt) in Kraft – aber, die Bundesregierung klopft sich für den formalen Akt immer noch auf die Schultern, anstatt endlich konsequent an der Umsetzung zu arbeiten.

In einer gemeinsamen Aktion #IKnachgefragt haben MdB der Linksfraktion schriftliche Fragen zum Stand der Umsetzung an die Bundesregierung gerichtet.

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Solidarität mit Kristina Hänel – Informationen zum Schwangerschaftsabbruch

Die Ärztin Kristina Hänel muss ärztliche Informationen zu Schwangerschaftsabbrüchen von ihrer Homepage nehmen. Das entschied das Oberlandesgericht FFM am 19. Januar 2021. Dem Gericht blieb auch nichts anderes übrig, denn der §219a regelt, dass Ärzt:innen nicht frei informieren dürfen. Stattdessen dürfen aber alle anderen Infos zu Abbrüchen verbreiten, ob medizinisch gesichert oder nicht. Was eine Absurdität, zu Lasten der Gesundheit von Schwangeren!

Leichte Lösung: Weg mit § 219a. Für ein Recht auf gesundheitliche Aufklärung und Sicherheit für Ärzt:innen!

Bis endlich diejenigen über Schwangerschaftsabbrüche informieren dürfen, die medizinische Expertise haben, veröffentliche ich – genauso wie es bereits viele andere in Solidarität mit Kristina Hänel und allen anderen betroffenen Ärzt:innen tun – die Informationen hier auf meiner Homepage.

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Kleine Hilfe beim Homeschooling

Ihr müsst Drucken, Scannen oder Kopieren? Mein Büro in Elmshorn bietet technische Möglichkeiten, die zu Hause oft fehlen. Das Angebot ist kostenlos.

Terminvereinbarung bitte per Mail an Cornelia.Moehring.wk@bundestag.de

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Digitale Gewalt verhindern

Gewalt gegen Frauen hat viele Erscheinungsformen. Frauen erleben körperliche Gewalt und psychische Gewalt, die Gewalt kann sexualisiert sein – und sie passiert sowohl im analogen als auch im digitalen Raum. Die Bundesregierung unternimmt entschieden zu wenig gegen diese zunehmende Form der Gewalt. Die Linksfraktion hat nun mit einem umfassenden Antrag die Regierung zum Handeln aufgefordert.

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Abgeordnetenwort: Obdachlosigkeit kann jede und jeden treffen

Abgeordnetenwort – Erschienen am 5. Januar 2021 in: Pinneberger Tagesblatt, Elsmhorner Nachrichten, Ueternser Tageblatt, Barmstedter Zeitung, Wedel-Schulauer Tageblatt, SChenefelder Tageblatt, Quickborner Tageblatt  5. Januar 2021

Die Wohnung zu verlieren ist für Männer wie Frauen furchtbar und doch sind Frauen weit schutzloser. Auch ihr Umgang mit der Notlage ist anders. Frauen versuchen lange, den Schein zu wahren. Ihr Leben auf der Straße oder in Notunterkünften ist ihnen oft nicht anzusehen. Man kann die Betroffenen zudem nicht über einen Kamm scheren – sie haben verschiedene Lebenslagen. (mehr …)

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Kandidatur für Listenplatz 1 zur Bundestagswahl 2021

Ich kandidiere erneut bei der Bundestagswahl und bewerbe mich für Platz 1 der Landesliste der LINKEn Schleswig-Holstein, um die Arbeit der vergangenen Jahre fortzusetzen und Neues anzupacken. Es gibt viel zu tun, die Herausforderungen sind groß. Wir brauchen eine starke Linksfraktion und ich möchte gerne Teil davon sein. Meine ausführliche Bewerbung gibt es hier.

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