Sexarbeit: Warum ein Verbot nicht richtig ist.


Aus der baden-württembergischen SPD gibt es den Vorstoß, dass Prostitutionsschutzgesetz zu verschärfen und Prostitution unter Strafe zu stellen – wie das beim so genannten “nordischen Modell” der Fall ist. Die Stuttgarter Zeitung hatte darüber berichtet und mich vorab um ein Statement gebeten. Es ist dann nur ein Satz daraus abgedruckt worden. Daher möchte ich hier mein gesamtes Statement wiedergeben:

Unsere Kritik am Prostituiertenschutzgesetz besteht weiterhin: Es begünstigt die Illegalisierung von Sexarbeiter*innen, es begünstigt Armuts- und Straßenprostitution, es begünstigt Betreiber*innen von Großbordellen. Es setzt eben nicht auf das Selbstbestimmungsrecht derjenigen, die in der Sexarbeit tätig sind. Insofern ist es fast kein Wunder, dass es auch weiterhin zu Kriminalität in diesem Bereich kommt.

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Ein Leben in Würde heute und in hundert Jahren

Veröffentlicht auf diefreiheitsliebe.de

Den internationalen Frauentag zu begehen, heißt auch immer, auf eine über hundertjährige Tradition zurückzuschauen. Ins Leben gerufen wurde er von Clara Zetkin, Frauenrechtlerin und Sozialistin, als Aktionstag einer feministischen Internationalen.

Das Datum, der 8. März, geht zurück auf die Proteste der Arbeiterinnen, Bäuerinnen und Soldatenfrauen in Petrograd, die am 8. März 1917 mit Plünderungen und Streiks die Februarrevolution auslösten und damit weit über diesen Tag hinaus Geschichte schrieben.

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Menschlichkeit vor Bürokratie: Abschiebung einer jemenitischen Familie droht

Cornelia Möhring, stellvertretende Vorsitzende und frauenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Deutschen Bundestag, und Lorenz Gösta Beutin, Mitglied der Fraktion DIE LINKE im Deutschen Bundestag, erklären:

In der Gemeinde Bosau/Ostholstein lebt Salah A. mit seiner Familie, geflohen aus dem bürgerkriegsgeschüttelten Jemen. Sie kamen über Griechenland hierher, weil es dort keinerlei Hilfen gab und sie auf der Straße leben mussten. Hier haben sie sich vorbildlich integriert. Aber nun sollen sie nach Griechenland abgeschoben werden. Das heißt: Zurück auf die Straße, zurück ins Elend! Und nicht nur das: Rückwirkend zum 1. März wurde den A.s auch ihre Krankenversicherung entzogen, obwohl für den 21. März ein Knie-Operation des jüngsten Sohnes geplant ist. 

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Pflegeberufekammern – Eine überholte und unzureichende Antwort auf eine dringliche Frage

Pflegeberufekammern, wie es sie mittlerweile in mehreren Bundesländern gibt und wie sie auch für die Bundesebene diskutiert werden, lösen keine Probleme in der Pflege. Und der wachsende Protest gegen die Pflegeberufekammer in Schleswig-Holstein zeigt: Die Pflegekräfte wollen nicht zwangsorganisiert werden. Auf der Grundlage eines Fraktionspapiers habe ich meine Position aufgeschrieben.

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Zwei Mütter – keine Rechte?

(c) Pixabay

Regenbogenfamilien sind inzwischen in der Gesellschaft angekommen, fast zumindest. Durch die „Ehe für alle“ dürfen seit 2017 auch Lesben und Schwule heiraten anstatt sich nur mit einer minderwertigen „Verpartnerung“ zufrieden geben zu müssen. Und: Immer mehr Lesben, Schwule und Trans* werden Eltern. Vor allem unter lesbischen Paaren hat die Kinderzahl in den letzten Jahren zugenommen. Über 90 Prozent der Regenbogenfamilien, so die Schätzungen, bestehen aus zwei lesbischen Müttern. Was auf den ersten Blick nach einem Erfolg der Gleichstellungspolitik der letzten Jahre klingt, entpuppt sich bei genauem Hinsehen als ein weiteres Feld, auf dem noch immer lesbische Paare diskriminiert werden:

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Abwertung von Frauenarbeit beenden: Equal Pay für alle

Cornelia Möhring und Doris Achelwilm, MdB DIE LINKE

von Cornelia Möhring und Doris Achelwilm

Für Frauen endet das vergangene Jahr erst am 18. März. Ein Grund für Sekt und Feuerwerk ist das nicht: Der am Montag statt-findende Equal Pay Day markiert den Tag, bis zu dem Frauen vom 1. Januar an länger arbeiten müssen als Männer, um auf das gleiche Jahres-Bruttoentgelt zu kommen. Seit 2008 wird mit diesem Aktionstag deutlich gemacht, dass Frauen im Schnitt noch immer 21 Prozent weniger Gehalt als Männer erhalten.

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Equal Pay Day 2019: Butter bei die Fische – her mit der Kohle

©pixabay

“Gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit – diese Forderung der Frauenbewegung gibt es seit langem. Aber immer noch bestehen 21 Prozent Gehaltsunterschied zwischen den Geschlechtern. Da hat sich seit vielen Jahren auch nichts bewegt. Oder anders ausgedrückt: bis zum 18. März diesen Jahres haben Frauen in diesem Land mal wieder umsonst gearbeitet. Und zwar zusätzlich zu kostenlos geleisteter Care-Arbeit im Haushalt. Dabei hätten wir schon weiter sein können: Mit einem verbindlichen Entgeltgesetz, wie auch Rückkehrrecht von Teilzeit auf Vollzeit, einem höheren Mindestlohn und verbindlichen Tarifverträgen. Jetzt muss es endlich heißen: Butter bei die Fische, her mit der Kohle!“, fordert Cornelia Möhring anlässlich des Equal Pay Day, der in diesem Jahr auf den 18. März 2019 festgelegt wurde.

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Frauenkämpfe gefeiert

Cornelia Möhring und Petra Pau, MdB DIE LINKE, auf dem Festempfang zum Internationalen Frauentag 2019

Unter dem Motto “Frauenkämpfe gestern, heute, morgen” hat die Fraktion der Linken im Bundestag den Internationalen Frauentag im Berliner Ballhaus gefeiert. Mit zahlreichen Aktivistinnen und Gästen aus Politik, Verbänden und den Medien wurde diskutiert, gelacht, sich verbündet und den wunderbaren Musikerinnen Bernadette La Hengst und Sigrid Grajek à la Coco Lorès zugejubelt.

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Lotta Nr. 13: Banden bilden – Aufbruch der Frauen!

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Unterwegs

Berichte von der Reise nach Südafrika vom 19. bis 26. Mai 2019
Hier geht es zum Reiseblog

Berichte von der Reise nach Island vom 30. Mai bis 2. Juni 2018
Wie steht es um die Frauenrechte in Island? Ist es wirklich das Traumland der Gleichstellung? Hier geht es zum Reiseblog

Berichte von der Delegationsreise nach Island und Schweden
Von 22.-27. Mai 2016 befand ich mich auf einer Delegationsreise der Deutsch-Nordischen Parlamentariergruppe in Island und Schweden. Zum Blog

Berichte von der Frauenrechtskommission in New York
Als frauenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE und Delegationsleitung des Familienausschusses im Bundestag nehme ich vom 9.-13. März 2015 an der Frauenrechtskommission der Vereinten Nationen in New York teil.  Zum Blog