Die Börteboote von Helgoland – warum wir sie erhalten müssen!

Die Börteboote von Helgoland sind aus der Geschichte der Insel nicht wegzudenken. Es ist für die vielen Touristinnen und Touristen immer wieder ein Ereignis, wenn nach der kurzweiligen Fahrt (bei viel Seegang: nach der langen Fahrt) die roten Felsen am Horizont auftauchen und dann etwas später das Ausbooten beginnt. Eine Reise nach Helgoland wäre nicht vollständig, wenn es die Börteboote nicht gäbe! (mehr …)

Zivilgesellschaft zeigt Flagge: Aufruf für Sicherung der Demokratie

Aufruf von “Bürger – ,engagiert in Elmshorn'”

Unsere Demokratie ruft und wir kommen!

Die Zivilgesellschaft zeigt Flagge. Für eine diskriminierungs-und gewaltfreie Gesellschaft, für Pressefreiheit, für eine unabhängige Justiz. Nichts davon lassen wir uns nehmen.

Am 6.Oktober 2018 versammeln sich alle Bürger*innen, die ein Zeichen für diese Werte und unsere Demokratie setzen wollen, um 11 Uhr auf dem Bahnhofsvorplatz in Elmshorn. Nach einer musikalisch untermalten Begrüßung machen wir uns, begleitet von unterschiedlichen Aktionen, auf den Weg durch unsere Stadt Richtung AlterMarkt. Um „Fünf vor Zwölf“ beginnt die Kundgebung und unser Fest für die Demokratie, auf dem wir allen zeigen, was wir von den Angriffen auf unsere offene Gesellschaft, auf die unabhängige Justiz,auf die ehrenamtlichen Seenotretter*innen im Mittelmeer und auf unsere freie Presse halten. NICHTS! Wir treten für einen öffentlichen Diskurs über die Probleme unserer Zeit ein, aber: ohne Gewalt, auf der Grundlage unserer Verfassung, ohne Hetze, ohne fake news und ohne Diskriminierung! (mehr …)

Fregatte Ex Karlsruhe: Keine Ansprengversuche ohne Blasenschleier!

Foto: Nabu

Mit der Veröffentlichung der Antwort der Bundesregierung auf meine Kleine Anfrage zu den Ansprengversuchen an der Fregatte Ex Karlsruhe im Sperrgebiet Schönhagen in der Ostsee vor Schwansen nahm die Diskussion um das Vorhaben an Fahrt auf. Im Oktober beginnt nun die Zeitspanne, innerhalb derer irgendwann eine Woche lang auf den Rumpf der Ex Karlsruhe geschossen werden soll und Minen unter dem Schiffskörper detonieren werden. Diese Zeitangaben hat uns die Bundeswehr auf Nachfrage vor einiger Zeit gegeben, den Bedenken und dem Protest der Menschen begegnet sie aber weiterhin mit arrogantem Schweigen. (mehr …)

Impressionen von der frauenpolitischen Fahrt September 2018

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Frauenpolitische Fahrt nach Berlin

@SylviaZenz

Gastbeitrag von Sylvia Zenz

Wir hatten drei sehr tolle Tage in Berlin: Ein interessantes Programm mit einer bunten und fröhlichen Frauentruppe – was will man mehr? Los ging nach einem leckeren Mittagessen mit einem Informationsgespräch im Karl-Liebknechthaus, bei dem sofort eine lebhafte –Diskussion mit Conni über frauenpolitische Themen entstand. Dies führte sich in dem anschließenden Treffen mit Vertreterinnen von Da Mirgra fort.

Anschließend gab es noch eine ausführliche Stadtrundfahrt, die spannend von unserer Reiseleiterin moderiert wurde, bevor wir unsere schönen Hotelzimmer beziehen konnten.

Weiter ging es mit einem Besuch des schwulen Museums. Den Großteil des Tages verbrachten wir im Reichstag, wo wir wieder mit Conni diskutieren konnten und, neben dem Erklimmen der Kuppel, auch bei einer Plenarsitzung zugeschaut haben.

Der Tag wurde mit einem sehr, sehr interessanten Rundgang in den Hackeschen Höfen, auf den Spuren jüdischen Lebens, abgeschlossen, bei dem wir auch die Gelegenheit hatten, die Otto Weitz-Blindenwerkstatt zu besuchen und erfahren haben, wie sich die Höfe im Laufe der Zeit gewandelt haben.

Der Freitag begann mit einer supertollen und unglaublich gut moderierten Stadtrundfahrt mit einer Stadtführerin von Frauentouren.

Nach einem Imbiss im Bistro der Bundespressekonferenz durften wird noch das Bundeskanzleramt besichtigen und haben eine Menge über den täglichen Ablauf dort, aber auch über die Geschichte, erfahren.

Die Zeit ist rasend schnell verflogen und hat riesigen Spaß gemacht. Danke.

Liste mit Praxiseinrichtungen, die Schwangerschaftsabbrüche durchführen, veröffentlichen

Berlin, 26. September 2018

Im schleswig-holsteinischen Landtag steht heute ein Antrag des SSW zur Abstimmung, in dem die Landesregierung aufgefordert wird, eine Liste zu veröffentlichen, auf der steht, wo in Schleswig-Holstein Schwangerschaftsabbrüche durchgeführt werden können.

Cornelia Möhring, stellvertretende Vorsitzende und frauenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE in Bundestag und gewählte Abgeordnete aus dem Wahlkreis 7 (Pinneberg), hofft auf Mehrheiten dafür im Landtag. (mehr …)

Solidarität mit den Streikenden beim Deutschen Roten Kreuz

Berlin, 24. September 2018

Anlässlich des Warnstreiks beim Deutschen Roten Kreuz, Landesverband Schleswig-Holstein, erklären die schleswig-holsteinischen Bundestagsabgeordneten Cornelia Möhring und Lorenz Gösta Beutin, DIE LINKE:

Zu Recht bekräftigt Ihr Eure Tarifforderung in Höhe von 7,5 Prozent mit dem heutigen Warnstreik. Dass die Gehaltsentwicklung beim DRK seit 14 Jahren vom Tarifniveau des Öffentlichen Dienstes abgekoppelt ist, darf nicht länger hingenommen werden. Eine schrittweise Anpassung, wie Ihr berichtigterweise fordert, ist bitter nötig. Das DRK übernimmt öffentliche Aufgaben und steht in der Verantwortung, seinen Beschäftigten für die gleiche Arbeit auch den gleichen Lohn zu zahlen. Schleswig-Holstein bildet den Lohnkeller in Deutschland. (mehr …)

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Zu Besuch bei Scandlines

@scandlines

Am 20. August haben Gösta Beutin und ich die Scandlines-Hybridfähre „Schleswig-Holstein“ besucht. An Bord trafen wir uns unter anderem mit Konzernbetriebsrat Bernd Friedrichs und sprachen über die Arbeitssituation bei Scandlines, aber auch über die Feste Fehmarnbeltquerung.

750 Mitarbeiter*innen sind in Deutschland für die Reederei tätig. Ausbildung wird dort groß geschrieben. Nach Einschätzung des Unternehmens sind viele Jobs in Gefahr, wenn der Belttunnel gebaut worden ist. Mein Eindruck ist, dass sich Scandlines auf die Herausforderungen einrichtet, indem in umweltfreundliche Umrüstung der Flotte investiert wird und damit ein emissionsfreier Fährverkehr verfolgt wird. Gösta ergänzte als klima- und energiepolitischer Sprecher Bundestagsfraktion, dass durch den Tunnel neben all den negativen ökologischen und tourismuspolitischen Folgewirkungen die Gefahr bestehe, dass ein Teil der gut bezahlten und gewerkschaftlich organisierten Arbeitsplätze wegfällt. Das sei auch für die Region Ostholstein schlimm.

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