Conni unterwegs: Keine Politik ohne Frauen!

Der LandFrauen Espresso-Talk zur Bundestagswahl mit:

Cornelia Möhring, Die LINKE

Ricarda Lang, Bündnis 90/Die Grünen

Josephine Ortleb, SPD

Nicole Bauer, FDP

Marcus Weinberg, CDU (angefragt)

Petra Bentkämper (Präsidentin des Deutschen LandFrauenverbands)

Ursula Braunewell (2. Vizepräsidentin des Deutschen LandFrauenverbands)

Hier live auf YouTube am 8. August um 11:55 Uhr

Conni unterwegs: Rote Runde Kücknitz

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Kleine Hilfe beim Homeschooling

Ihr müsst Drucken, Scannen oder Kopieren? Mein Büro in Elmshorn bietet technische Möglichkeiten, die zu Hause oft fehlen. Das Angebot ist kostenlos.

Terminvereinbarung bitte per Mail an Cornelia.Moehring.wk@bundestag.de

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Abgeordnetenwort: Obdachlosigkeit kann jede und jeden treffen

Abgeordnetenwort – Erschienen am 5. Januar 2021 in: Pinneberger Tagesblatt, Elsmhorner Nachrichten, Ueternser Tageblatt, Barmstedter Zeitung, Wedel-Schulauer Tageblatt, SChenefelder Tageblatt, Quickborner Tageblatt  5. Januar 2021

Die Wohnung zu verlieren ist für Männer wie Frauen furchtbar und doch sind Frauen weit schutzloser. Auch ihr Umgang mit der Notlage ist anders. Frauen versuchen lange, den Schein zu wahren. Ihr Leben auf der Straße oder in Notunterkünften ist ihnen oft nicht anzusehen. Man kann die Betroffenen zudem nicht über einen Kamm scheren – sie haben verschiedene Lebenslagen. (mehr …)

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Schwangerschaftsabbrüche: Versorgung sicherstellen!

veröffentlicht in der UENA als “Das Abgeordnetenwort”

Die Zahl der Einrichtungen, die Schwangerschaftsabbrüche in Schleswig-Holstein durchführen, sinkt. Verlässliche Daten sind schwer zu bekommen, aber wer halbwegs aufmerksam hinsieht, weiß, dass dringend gegengesteuert werden muss. Ideen, wie das konkret aussehen könnte, gibt es, wie ein Blick nach Baden-Württemberg zeigt: Angesichts der katastrophalen Versorgungslage prüft die Landesregierung, ob sie Unikliniken dazu verpflichtet, die Bereitschaft von Ärzt*innen zur Durchführung von Schwangerschaftsabbrüchen zu einer Einstellungsvoraussetzung zu machen. Die Jamaika-Koalition sollte sich hier ein Vorbild nehmen, anstatt weiter tatenlos zuzuschauen, wie die Versorgung auch hier immer weiter ausdünnt.

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Coronakrise – Zu aktuellen Situation der Frauenhäuser in Schleswig-Holstein

Bisher lässt sich in Schleswig-Holstein schlecht abschätzen, welchen Einfluss Corona auf die Anzahl von Fällen häuslicher Gewalt hat. Manche Frauenhäuser berichten, dass die Anfragen von Frauen in Not seit dem Beginn der Coronakrise gestiegen sind, in manchen ist die Zahl gesunken. Der Hintergrund von weniger Anfragen ist hier nicht erfreulich: Aktuell ist vielen Frauen die Flucht ins Frauenhaus erschwert oder unmöglich. Zu befürchten ist, dass es einen rasanten Anstieg geben wird sobald sich die Coronamaßnahmen wieder lockern. Daher ist es wichtig, schon jetzt weiter zu denken und bereit zu sein für die Zeit nach Corona, in der sich vermutlich mehr Frauen trauen werden, sich von den gewalttätigen Männern zu trennen.

Wo zuvor bereits großflächig Platzmangel herrschte, haben sich die Bedingungen auf Grund der Krise noch verschärft. Viele Frauenhäuser in Schleswig-Holstein berichten, dass es in der aktuellen Situation nicht möglich ist, die Zimmer voll zu belegen. Da nur eine Frau pro Zimmer aufgenommen werden kann, entfallen Plätze, die sowieso schon dringend benötigt werden. Aus vielen Kreisen kommt die Nachricht, dass Ersatzplätze ermöglicht werden. Das Frauenhaus in Dithmarschen berichtet auch von großer Bereitschaft in der Bevölkerung, leerstehenden Wohnraum anzubieten.

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Mit einem Stipendium in die USA ?

Hier stand ursprünglich die weiter unten immer noch veröffentlichte Information, für ein mit Stipendium gefördertes Austauschjahr in den USA. Ich habe mich schon mehrmals daran beteiligt und Schüler*innen ausgewählt, damit sie diese tolle Erfahrung machen können. Ich sage aber ganz ehrlich: ich bin wirklich unsicher, ob die momentane Situation für ein Jahr in den USA geeignet ist. Die rassistischen Übergriffe der Polizei und vor allem das agieren des Präsidenten, lassen sich in den Folgen nicht abschätzen. In der Öffentlichkeit mehren sich die Sorgen, dass die anstehenden Wahlen keine Entspannung bringen werden: Gewinnt Trump, wird er seinen die Bevölkerung spaltenden Kurs weitertreiben. Verliert Trump, wird er das Ergebnis nicht anerkennen und den Konflikt verschärfen. Das ist zumindest die Befürchtung, die wir den Medien entnehmen können. 

Ich hoffe sehr, dass sich die demokratische Kräfte, die antirassistischen Kräfte in den USA durchsetzen und es auch international ordentlich Gegenwind gegen die Trump Administration gibt. Dann kann auch ein Austauschjahr 2021 / 2022 eine wunderbare Erfahrung werden. Deshalb lasse ich die Information zum Stipendium auf dieser Webseite stehen und werbe zugleich dafür, auch hierzulande gegen Rassismus und Sexismus aktiv zu werden.

#joinTheLocalAntifa

Der Deutsche Bundestag vergibt jedes Jahr Stipendien für ein Austauschjahr in den USA an Schülerinnen und Schüler und junge Berufstätige. Das Parlamentarische Patenschafts-Programm (PPP) ist ein Programm des Deutschen Bundestages und des Kongresses der USA, mit dem seit 1983 der transatlantische Jugendaustausch gefördert wird.

Ab sofort können sich Interessierte bewerben. Denn trotz Corona wird derzeit von einer Durchführung ausgegangen.

Weitere Informationen für Schüler*innen oder junge Berufstätige gibt es unter: https://www.bundestag.de/ppp

Corona hat die Lage verschärft: Niemanden zurücklassen

veröffentlicht in den Zeitungen des SHZ als “Das Abgeordnetenwort”

Die Landesregierung hat mehrfach ihre Bereitschaft erklärt, geflüchtete Menschen in Schleswig-Holstein aufzunehmen. Gescheitert ist dies bislang auf anderen Ebenen: Es fehlt ein europäisches Vorgehen, es fehlt ein bundespolitisches Vorgehen zur Verteilung und Aufnahme von Menschen, die vor Krieg und Elend geflohen sind und an der europäischen Außengrenze festsitzen. Besonders dramatisch ist die Situation in Griechenland. Angesichts der sich täglich weiter verschärfenden Katastrophe auf den dortigen Inseln muss jetzt gehandelt werden.

Es sind gerade vor allem zivilgesellschaftliche Organisationen und Initiativen, die dafür sorgen, dass das Schicksal der Menschen in Lagern wie Moria auf Lesbos nicht vollkommen aus dem Licht der Öffentlichkeit verschwindet. Nach rassistischen Mobilisierungen mussten bereits viele humanitäre Organisationen, aber auch Journalistinnen und Journalisten die Insel verlassen, weil sie zur Zielschreibe von Angriffen wurden. (mehr …)

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