Rote Karte gegen Sexismus

Rote Karte gegen SexismusJeden Tag erfahren Frauen in Deutschland den gesellschaftlichen Sexismus. Manchmal direkt und unverhohlen – sie werden auf der Straße belästigt oder beleidigt, ihr Nein wird übergangen, sie werden im Meeting nicht ernst genommen und bei der Beförderung übergangen. In vielen Bereichen aber auch systematisch und subtil – ihre Arbeit wird schlechter oder garnicht bezahlt und Frauen so in Abhängigkeiten oder Armut belassen, ihre Möglichkeiten an Lebensentwürfen eingeschränkt, ihre Körper und Sexualität werden reglementiert.

Wir zeigen Sexismus in all seinen Erscheinungsformen die Rote Karte!

Dazu fordern wir einen Nationalen Aktionsplan gegen Gewalt gegen Frauen und Sexismus, der die vielfältigen Probleme adressiert und einen Kulturwandel in Deutschland anstößt. Denn Sexismus ist keine Importware.

Dazu gehört die Unterstützung von Bildungsprogrammen zum Thema Sexismus und Gleichberechtigung ebenso wie Sensibilisierungsmaßnahmen bei Behörden, Justiz und Polizei. Dazu gehört ein Vorgehen gegen sexistische Werbung ebenso wie die bedarfsgerechte Ausstattung von Frauenhäusern und dem präventiven Hilfesystem. Und vieles mehr. Deshalb braucht es allem voran eine gesamtgesellschaftliche Debatte darüber, wo und wie Sexismus stattfindet und wie wir ihn gemeinsam bekämpfen können. Für eine emanzipatorische und feministisch-sozialistische Gesellschaft!

Schlagwörter:

16-Tage-16-Bundesländer-Tour der autonomen Frauenhäuser

Auftakt in Kiel am 19.02.2016

One Billion Rising 2016

Am Sonntag, 14.2., fand zum vierten Mal die weltweite Aktion “One Billion Rising” statt – auch vor dem Brandenburger Tor. Dort tanzten hunderte Menschen, um ihrem Protest gegen Gewalt gegen Frauen Ausdruck zu verleihen. Auch in Deutschland ist das noch immer ein drängendes Problem.

Red Hand Day – Kinder sind keine Soldaten

Red Hand DayAm 12. Februar ist der “Red Hand Day – Kinder sind keine Soldaten”. In aller Welt engagieren sich Jugendliche mit der Aktion Red Hand gegen den Missbrauch von Kindern in Kriegen. Die rote Hand steht als Symbol für das Nein zur
Rekrutierung und zum Einsatz von Kindersoldaten. Nach Angaben der UN gibt es mindestens 250.000 Kindersoldaten. Was für eine schreckliche Lage und kaum vorstellbar für uns, welches Leid und lebenslanges Trauma dieser Missbrauch auslöst.

Die Kinderkommission im Bundestag hat bereits im Vorfeld die Abgeordneten zur Red Hand Aktion am 28.01. eingeladen. Ich bin hingegangen und habe mitgemacht. Zur selben Zeit wurde im Plenum über zwei Auslandseinsätze der Bundeswehr diskutiert. Die Fortsetzung der Ausbildungsunterstützung Irak und die Fortsetzung des Einsatzes in Mali. Meine Nein Stimme ist sicher, denn Krieg ist nicht mit Krieg zu bekämpfen.

Schlagwörter:

#KOELNHBF: Das Problem heißt Sexismus

US_C_Moehring_MdB046Keinerlei Zweifel besteht darüber, dass es absolut nicht hinzunehmen ist, wenn Frauen – wie in der Silvesternacht in Köln offenbar geschehen – von Männergruppen attackiert und sexuell belästigt werden. Sexualisierte Gewalt, als offensichtlichster Ausbruch des gesellschaftlichen Sexismus, ist kein Kavaliersdelikt. Frauen erfahren auch in Deutschland noch immer tagtäglich Sexismus bis hin zu sexualisierter Gewalt und bekommen oft keine Unterstützung, sowohl bei den zuständigen Behörden, als auch in der Gesellschaft.

Wir müssen dringend eine gesamtgesellschaftliche Debatte führen, in welchen vielfältigen Erscheinungsformen Sexismus vorkommt und zu welchen gewaltvollen Taten dieser führen kann. Wir wenden uns gegen den strukturellen Sexismus in allen Bereichen der Gesellschaft. Denn er kann den Nährboden für Gewalt an Frauen bilden.

Wir sollten die Geschehnisse in Köln als nicht mehr zu überhörenden Weckruf verstehen. Ein Weckruf, das Problem der sexualisierten Gewalt endlich gemeinsam und entschlossen anzupacken.

Mehr...
Schlagwörter: ,

Flüchtende aufnehmen und Fluchtursachen beseitigen

institut-solidarische-moderneDas Institut Solidarische Moderne unterstützt einen Gegenentwurf zu Abschottung und Fremdenfeindlichkeit in der Flüchtlingsdebatte

Flüchtlinge, die an europäischen Bahnhöfen stranden; eilig hochgezogene Stacheldrahtzäune an den Grenzen; extreme soziale Ungleichheit und steigende Gewalt – was hierzulande wie ein Ausnahmezustand erscheint, ist für einen Großteil der Weltbevölkerung längst bittere Normalität. Neu ist, dass Terror und andere Schrecken, denen Menschen im Süden zu entkommen versuchen, mehr und mehr auch mitten in Europa spürbar werden. Wir bekommen eine Ahnung davon, wie sehr die Welt bereits aus den Fugen geraten ist.

Mehr...

Offener Brief der Berliner Erklärung an die Bundeskanzlerin

Überfraktionelles Bündnis „Berliner Erklärung“ setzt auf klares Commitment der Kanzlerin und fordert Ende der deutschen Blockade gegen die EU-Aufsichtsrätinnenrichtlinie: „Es ist Zeit für die EU-Richtlinie für Frauen in Leitungsorganen. Gefragt ist ein klares ‚Ja’ Deutschlands zu einheitlichen Mindeststandardsin Europa.”

Nachfolgend der Brief an die Bundeskanzlerin:
Offener Brief der Berliner Erklärung an die Bundeskanzlerin

Schlagwörter: ,

ISM: Keine Verschärfung des Asylrechts – Für eine Politik der Vielen

institut-solidarische-moderneKeine Verschärfung des Asylrechts – Für eine Politik der Vielen

Alle wissen es – aber sie werden wahrscheinlich wider besseres Wissen handeln: Der von der Großen Koalition und den Ministerpräsident_innen ausgehandelte „Asylkompromiss“ ist ein falscher, weil völlig unangemessener, politisch fehlgeleiteter und rückschrittlicher Versuch, die gescheiterte Flüchtlingspolitik der letzten Jahre unter neuen Bedingungen fortzusetzen. Deswegen fordern wir all jene, die darüber entscheiden werden, auf, diese Vereinbarung nicht wirksam werden zu lassen! Insbesondere fordern wir die Amts- und Mandatsträger_innen der SPD, der Grünen und der Linken auf, das Konzept der sogenannten sicheren Herkunftsstaaten abzulehnen. Auch Verschlechterungen in der Versorgung und Unterstützung der Geflüchteten sind völlig inakzeptabel.

Mehr...

Twitter