Solidarität und Demokratie in Zeiten der Coronakrise

Gemeinsam mit vielen anderen MdB der Linksfraktion habe ich heute eine Erklärung zur Abstimmung über das sogenannte „Gesetz zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite“ abgegeben.

Wir begrüßen, dass der Bundestag heute auf die drohenden Gefahren der Corona-Pandemie reagiert und erkennen an, dass in dieser Situation die Expert*innen der Virologie und Epidemiologie die Richtung vorgeben. Insbesondere die Empfehlungen zur Vermeidung von Infektionen und die besondere Sorge um besonders gefährdete Menschen teilen und unterstützen wir, obgleich damit erhebliche Veränderungen und Einschränkungen im Alltag verbunden sind.

Es ist richtig, dass jetzt die unsinnige Schuldenbremse ausgesetzt und schnell in großem Umfang staatliche Finanzmittel zur Krisenbewältigung eingesetzt werden. Den vorgelegten Gesetzen können wir dennoch nicht vorbehaltlos zustimmen. (mehr …)

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Corona verschärft häusliche Gewalt

Die taz hat einen wichtigen Bericht von Patricia Hecht veröffentlicht. Denn Frauenhäuser und Frauenberatungsstellen befürchten infolge der Corona-Krise eine deutliche Zunahme häuslicher und sexualisierter Gewalttaten – bis hin zu mehr Femiziden. Der Text widmet sich dem Thema und benennt auch Forderungen, die jetzt erfüllt werden müssten. Auszug: Frauenhäuser und Frauenberatungsstellen rechnen in den nächsten Wochen mit einer deutlichen Zunahme häuslicher und sexualisierter Gewalt. “Diese Rückmeldung bekommen wir aus allen Bundesländern“, sagt auch Katharina Göpner vom Bundesverband Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe (BFF). Dort sind rund 190 Stellen zusammengeschlossen, die ambulante Beratung und Hilfe bereitstellen. Zahlen gebe es zwar noch keine. Damit rechne sie in frühestens in vier Wochen. “Aber die Befürchtung ist überall dieselbe.“ (mehr …)

Corona-Pandemie: Wir gehen vorerst ins Home-office

Verantwortungsvolles Handeln ist angesichts der derzeitigen Situation notwendig, um die Verbreitung des Coronavirus zu verlangsamen. Auch wenn der Krankheitsverlauf bei jüngeren und gesunden Menschen häufig ungefährlich ist, sind Maßnahmen notwendig, um die Ausbreitung zu verlangsamen und um besonders vulnerable Personen zu schützen: ältere Menschen, solche mit Vorerkrankungen oder einer Immunschwäche. Daher hat sich die Bundestagsfraktion DIE LINKE entschlossen, bis auf weiteres Home-Office anzuordnen. Das gilt auch für mein Büro in Berlin und die Wahlkreisbüros. Meine Mitarbeiter*innen sind ab Montag, den 16. März 2020, daher nur per Mail oder telefonisch erreichbar.

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