Zu Besuch bei Scandlines

@scandlines

Am 20. August haben Gösta Beutin und ich die Scandlines-Hybridfähre „Schleswig-Holstein“ besucht. An Bord trafen wir uns unter anderem mit Konzernbetriebsrat Bernd Friedrichs und sprachen über die Arbeitssituation bei Scandlines, aber auch über die Feste Fehmarnbeltquerung.

750 Mitarbeiter*innen sind in Deutschland für die Reederei tätig. Ausbildung wird dort groß geschrieben. Nach Einschätzung des Unternehmens sind viele Jobs in Gefahr, wenn der Belttunnel gebaut worden ist. Mein Eindruck ist, dass sich Scandlines auf die Herausforderungen einrichtet, indem in umweltfreundliche Umrüstung der Flotte investiert wird und damit ein emissionsfreier Fährverkehr verfolgt wird. Gösta ergänzte als klima- und energiepolitischer Sprecher Bundestagsfraktion, dass durch den Tunnel neben all den negativen ökologischen und tourismuspolitischen Folgewirkungen die Gefahr bestehe, dass ein Teil der gut bezahlten und gewerkschaftlich organisierten Arbeitsplätze wegfällt. Das sei auch für die Region Ostholstein schlimm.

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