Wir brauchen eine sozialpolitische Revolution!

Norddeutsche Arbeitsrechtstagung am 14. Juli 2017

Cornelia Möhring hat als Bundestagsabgeordnete für DIE LINKE an den norddeutschen Arbeitsrechtstagen teilgenommen, die diese Woche in Travemünde stattgefunden hat. Veranstalter ist das ver.di-Forum Nord gewesen, circa 125 Betriebs- und Personalräte waren anwesend. Das Thema der Podiumsdiskussion lautete: „Das Arbeitsrecht nach den Wahlen“.

Konkret wurden die Arbeitsrechtsfragen zum Tarifeinheitsgesetz, prekärer Arbeit und digitalisierte Arbeitswelt behandelt. „Wenn wir über Prekarisierung reden, reden wir über Befristungen, Leiharbeit, Werkverträge und darüber, dass immer mehr Menschen mehrere Jobs machen. Wir reden über Arbeit auf Abruf, über Stundenlohnverträge, über unfreiwillige Teilzeit. Soziale Berufe werden nicht entsprechend bewertet und bezahlt, immer noch gibt es eine eklatant ungleiche Bezahlungen von Männern und Frauen und eine wachsende Armut im Alter. Und wir wissen, dass uns in 20 Jahren ein sozialpolitischer Tsunami ins Haus steht.“, zog Cornelia Möhring als Fazit der lebhaften Debatte. Einzelne Punkte könne man verbessern, entgegnete sie auf die Vorschläge der anderen ParteienvertreterInnen, aber das reiche nicht aus. Es ginge vielmehr darum, nicht mehr zu kleckern, sondern zu klotzen. Wir bräuchten eine sozialpolitische Revolution. Für dieses Schlusswort erhielt Cornelia Möhring viel Zustimmung.

Hier sind die Vorschläge der LINKEN