Unterwegs in Plön

PlöhnPlön, 17. September 2013: Ob an der Küste, in Pinneberg, auf Helgoland oder in Plön inmitten der schönen Holsteinschen Schweiz, ab und an stoßen sie auf einen Infostand der LINKEN und können mit Mitgliedern, aber auch Sympathisantinnen ins Gespräch kommen. Natürlich hört man in diesen Tagen bisweilen: “Ich habe mich schon entschieden, ich habe Briefwahl gemacht.” Doch viele sind unentschieden. Manche mögen sich nicht informieren. Ihnen reichen die Medienbilder oder ihre eigenen politischen Erfahrungen. Doch andere greifen zu, wollen in die Wahlzeitung schauen oder fragen ganz speziell nach dem Tierschutz, der Gesundheitspolitik oder der EU-Krisenpolitik. Da guckt man dann manchmal sogar gemeinsam ins lange Wahlprogramm und ist erstaunt, wie ausführlich manch Politikfeld voller konkreter Forderungen, die es so sogar auch in manchen Details bei anderen Parteien gibt, dort erläutert sind. “Ach, ich wusste gar nicht, dass sie so ein ökologisches Zukunftskonzept haben”, sagt ein junger Mann und schnappt sich den PLAN B vom Infotisch. “Naja, bei uns gibt es das nur im Dreiklang mit sozialem Ausgleich bei Strompreisen und mehr Mitbestimmung bei infrastrukturellen Entscheidungen”.

Kommen sie doch auch einfach an den Stand zu den LINKEN, zu Veranstaltungen oder auch nach der Wahl in die Wahlkreisbüros. Und gehen sie am Sonntag wählen, wenn sie Steuergerechtigkeit, eine friedliche Entwicklung und eine Politik wollen, wo sie auch mitentscheiden können, wohin die Reise geht. Sonst tun das andere für sie, die gern private Großbanken retten und dies als “Griechenlandhilfe” verkaufen, die Rüstung exportieren und sich dann Hals über Kopf in internationale Konflikte stürzen, Parteien, die vor der Wahl mit sozialer Gerechtigkeit punkten wollen und nach der Wahl weder etwas gegen Leiharbeit noch gegen die Zweiklassenmedizin und Altersarmut unternehmen.

Eine Politik für ein gutes Leben aller, für sichere Job, die vernünftig bezahlt werden und nicht krank machen, für einen würdigen Umgang mit Menschen, die Wege aus der Armut suchen und brauchen, ist ihnen nicht egal. Da bin ich mir sicher. (kk.)