Die Pille und die Freiheit zur Familienplanung – emanzipatorisches Potenzial

Gastbeitrag

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von Dana Ringel

Als am 1. Juni 1961 die Antibabypille auf den Markt kommt, ist dies mit einer großen Verheißung verbunden. Frauen erhalten mit ihr erstmalig eine vergleichsweise anwendungsfreundliche Methode, die Kontrolle über die eigene Lebens- und Familienplanung zu gewinnen, ohne dafür Einschränkungen in Hinblick auf die Verwirklichung ihrer Sexualität hinnehmen zu müssen. Eine Chance, die den Weg zur sexuellen Revolution im Zuge 68er Bewegung einläutete, in deren Folge die weibliche Selbstbestimmung in den unterschiedlichsten Lebensbereichen möglich wurde und damit auch die kulturelle Neuordnung der damalig geltenden Geschlechterverhältnisse. Als emanzipatorischer Befreiungsschlag wird diese Entwicklung rückblickend vielfach beschrieben. (mehr …)

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