WEIL ES UM MEHR GEHT!

Unter diesem Motto fand heute in Schleswig eine der vielen Warnstreik-Kundgebungen von ver.di in Schleswig-Holstein statt. Die Forderungen der Gewerkschaften sind 6% mehr Geld, vernünftige Übernahme- und Urlaubsregelungen für Auszubildende und die Sicherung der betrieblichen Altersvorsorge.

Die Arbeitgeberseite hat auf diese angemessenen Forderungen mit einer Provokation geantwortet. Die vorgeschlagene Entgelterhöhung würde durch die Preissteigerung einen Reallohnverlust bedeuten, bei den Übernahmen der Auszubildenden soll alles beim alten bleiben und bei der Altersvorsorge sollen die Beschäftigten im Bereich Bund und Kommunen zukünftig mit den schlechteren Bedingungen der Länder abgespeist werden.

Nur verständlich also, dass ver.di die Beschäftigten von Bund und Kommunen zum Warnstreik aufgerufen hat und dass hunderte zu den Kundgebungen erschienen.

Zusammen mit Genossinnen und Genossen aus Schleswig und aus anderen Kreisverbänden habe ich die Gelegenheit wahrgenommen und meine Solidarität mit den Forderungen vor Ort bekräftigt. Denn eins ist ganz klar: Die Kolleginnen und Kollegen sind mehr wert!

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Linke Woche der Zukunft: Care Revolution

Care Workshop

Auf der Linken Woche der Zukunft diskutierte Cornelia Möhring mit Gabriele Winker, Professorin an der TU Hamburg-Harburg, und Anh-Thy Nguyen, Teil einer Arbeitsgruppe zum Aufbau einer Poliklinik, über „Wege aus der Sorgekrise: Care Revolution“.

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Gesundheitsministerin Alheit stiehlt sich mit Pflegekammer aus der Verantwortung

433456_web_R_K_B_by_Rainer_Sturm_pixelio.de_01Die zuständige Ministerin, Kristin Alheit, plädierte in der Landtagsdebatte am 23. Januar 2014 für die Einrichtung einer Pflegekammer und damit für eine Zwangsmitgliedschaft für alle beruflich Pflegenden in Schleswig-Holstein.

„Die Kammer sichert die Qualität.“ lautet ihr Argument. Wie sie das tut, wird nicht gesagt. Auch beim privaten Pflegemarkt bleibt die Durchsetzung guter Qualität im Dunkeln. Mehr Qualität in der Pflege bedeutet in erster Linie mehr Zeit. Und das heißt in der Konsequenz: mehr Personal, bessere Ausbildung in Theorie und Praxis und insgesamt eine höhere gesellschaftliche Anerkennung. Das heißt, Pflegekräfte brauchen – neben deutlich verbesserten Arbeitsbedingungen, eine angemessene Bezahlung. Pflegekammern werden diesen Qualitätssprung weder bewerkstelligen, noch begleiten oder sichern.

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LOTTA

2017 01 19 Lotta 12

Lotta Nr. 12: Sexismus die Rote Karte zeigen

Worüber reden wir eigentlich, wenn wir von Sexismus reden? Wo und wie zeigt er sich? Im Alltag, bei der Arbeit, in Politik und Gesellschaft? Diese Ausgabe von „Lotta – Frauen.Leben.Links“ erzählt von dummen Sprüchen, ungleicher Bezahlung, Attacken im Netz, Stalking und häuslicher Gewalt, Armut im Alter und von rassistischen Umgangsverboten und Urteilen gegen Frauen während des Nationalsozialismus. Lotta – ein Magazin, ein Thema!
Link: Lotta #12 als PDF

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Unterwegs

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Berichte von der Delegationsreise nach Island und Schweden
Von 22.-27. Mai 2016 befand ich mich auf einer Delegationsreise der Deutsch-Nordischen Parlamentariergruppe in Island und Schweden. Zum Blog

Berichte von der Frauenrechtskommission in New York
Als frauenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE und Delegationsleitung des Familienausschusses im Bundestag nehme ich vom 9.-13. März 2015 an der Frauenrechtskommission der Vereinten Nationen in New York teil.  Zum Blog