Ein Jobwunder gibt es auch in Schleswig-Holstein nicht.

Statement zum Monatsbericht der Bundesagentur für Arbeit, Mai 2017

201705_AloGrafikDie aktuellen Zahlen der Bundesagentur für Arbeit für Schleswig-Holstein zeigen erneut, dass das vermeintliche deutsche Jobwunder für viele Menschen prekäre und nicht existenzsichernde Beschäftigung bedeutet. Aber schlechte Meldungen kann die Bundesregierung ja nicht gebrauchen. Deshalb bleibt sie dabei, die Arbeitslosenzahlen schön zu rechnen. Arbeitslose, die krank sind, einen Ein-Euro-Job haben oder an Weiterbildungen teilnehmen, werden bereits seit längerem nicht als arbeitslos gezählt. Viele der Arbeitslosen, die älter als 58 sind, erscheinen nicht in der offiziellen Statistik. Im Juli 2009 kam eine weitere Ausnahme hinzu: Wenn private Arbeitsvermittler tätig werden, zählt der von ihnen betreute Arbeitslose nicht mehr als arbeitslos, obwohl er keine Arbeit hat. (mehr …)

Offizielle Arbeitslosigkeit in Schleswig-Holstein

92.590 Erwerbslose gibt es in Schleswig-Holstein, sagt die Bundesagentur für Arbeit. In Wirklichkeit sind es 129.215, das heißt, dass 36.625 Menschen für die Behörde und offensichtlich auch die Landesregierung gar nicht existieren. DIE LINKE weist seit Jahren auf Beschäftigungspotenziale in den Bereichen Soziales, Bildung, Kultur, kommunale Dienstleistungen und ökologischer Umbau hin. Neue Arbeitsplätze zu schaffen ist also möglich in unserem Land – man muss es nur politisch wollen.

Am 7. Mai können sich die Wählerinnen und Wähler in Schleswig-Holstein entscheiden, ob sie der SPD auf den Leim gehen, die sagt: „Die Bilanz beweist, dass die SPD die Partei für gute Arbeit ist.“ Oder ob sie wirklich gute Arbeit zu guten Bedingungen und mit gutem Lohn für alle wollen. DIE LINKE steht für Letzteres und will sich im neuen Landtag für einen öffentlich geförderten Beschäftigungssektor einsetzen. Damit niemand auf der Strecke bleibt, ob von der Statistik gezählt oder verschwiegen.

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OFFIZIELLE ARBEITSLOSIGKEIT IN SCHLESWIG-HOLSTEIN

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OFFIZIELLE ARBEITSLOSIGKEIT IN SCHLESWIG-HOLSTEIN

92.755 Menschen ohne Arbeit hat die Bundesagentur im Dezember 2016 in Schleswig-Holstein gezählt. In Wirklichkeit sind fast 130.000 Menschen arbeitslos, fast 40% mehr, als die Bundesagentur zugeben will. Wo die restlichen 36.500 in der Statistik versteckt werden, könnt ihr auf der Grafik sehen.
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Arbeitsmarkt-Statistik vertuscht Versagen der Landesregierung

„Rund 35.000 Menschen ohne Arbeit werden in der Statistik für Schleswig-Holstein einfach unterschlagen. Die offizielle Zahl der Bundesarbeitsagentur für Arbeit liegt bei 88.558 Erwerbslosen, die tatsächliche Zahl beträgt 123.370. Der Skandal dieser Trickserei liegt darin, dass die rot-grün-blaue Landesregierung unter Torsten Albig weiterhin die Realität verschleiern und ihr Versagen im Arbeitsmarktbereich vertuschen kann. Befristete und damit unsichere Beschäftigung schönt zwar die Statistik, führt jedoch geradewegs in Altersarmut und Zukunftsangst. Besonders betroffen sind dabei Frauen. Die Pläne, die Zukunft des Landes nicht weiter zu verspielen liegen auf dem Tisch: DIE LINKE fordert einen öffentlichen Beschäftigungssektor, ein Tariftreuegesetz ohne Lücken und das Verbot von Leiharbeit. Eine konstruktive Oppositionspolitik in Sachen sozialer Gerechtigkeit in Schleswig-Holstein ist dringend notwendig – DIE LINKE nimmt diese Herausforderung an.“201610_alografik

Offizielle Arbeitslosigkeit in Schleswig-Holstein

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Lotta Nr. 12: Sexismus die Rote Karte zeigen

Worüber reden wir eigentlich, wenn wir von Sexismus reden? Wo und wie zeigt er sich? Im Alltag, bei der Arbeit, in Politik und Gesellschaft? Diese Ausgabe von „Lotta – Frauen.Leben.Links“ erzählt von dummen Sprüchen, ungleicher Bezahlung, Attacken im Netz, Stalking und häuslicher Gewalt, Armut im Alter und von rassistischen Umgangsverboten und Urteilen gegen Frauen während des Nationalsozialismus. Lotta – ein Magazin, ein Thema!
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Unterwegs

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Berichte von der Delegationsreise nach Island und Schweden
Von 22.-27. Mai 2016 befand ich mich auf einer Delegationsreise der Deutsch-Nordischen Parlamentariergruppe in Island und Schweden. Zum Blog

Berichte von der Frauenrechtskommission in New York
Als frauenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE und Delegationsleitung des Familienausschusses im Bundestag nehme ich vom 9.-13. März 2015 an der Frauenrechtskommission der Vereinten Nationen in New York teil.  Zum Blog