Streiken Frauen anders?

Gastgeberin: AG betrieb & gewerkschaft, DIE LINKE Hamburg

Während zwischen 2001 und 2015 in der Industrie 600.000 Arbeitsplätze
verloren gegangen sind, entstanden im Erziehungs-, Sozial- und
Gesundheitswesen 1,6 Millionen neue Jobs – 1,2 Millionen werden von Frauen ausgeübt. Wird dort gestreikt, dient das häufig der Existenzsicherung, weil dort selbst die Gehälter von Fachangestellten geringer sind als in der Industrie. Frauen sind zudem immer häufiger die Familienernährerinnen, als Alleinerziehende tragen sie die höchsten Armutsrisiken. Überproportional oft arbeiten sie zudem auch noch in (Zwangs-)Teilzeit.
Welche Auswirkungen hat das auf die Forderungen der Gewerkschaften?
Müssen neue Streikstrategien her? Wie steht’s um die Solidarität von
Verbraucherinnen/Verbraucher, Patientinnen/Patienten, Eltern? Wir finden, es ist Zeit, die geschlechtsspezifische Relevanz heutiger Streiks zu erkennen, um bessere Durchsetzungsstrategien zu entwickeln.
Wir laden anlässlich des internationalen Frauentages 2016 zu einer
Diskussionsveranstaltung ein, um die Erfahrungen und Erkenntnisse der
letzten Jahre sowie Schlussfolgerungen zu diskutieren.
Unsere Gäste:
• Cornelia Möhring, Bundestagsabgeordnete DIE LINKE
• Cornelia Barth, Bundessprecherin der AG b&g
• streikerfahrene Frauen aus verschiedenen Branchen

Weitere Infos finden Sie hier!

DATUM02.04.2016
UHRZEIT10:00 - 14:00 Uhr
ORTDIE LINKE. Hamburg, Lilienstraße 15, Hamburg,
2. Etage, Konferenzraum