„Über[das]Leben im Krankenhaus – gerecht geht anders“ – unter diesem Motto demonstrierten mehr als 2500 Beschäftigte der Krankenhäuser in Schleswig-Holstein für eine bessere finanzielle Ausstattung der Kliniken im Norden und gegen die fatale Gesundheitspolitik der Bundesregierung.
Aufgerufen zu der Demo hatten ArbeitnehmerInnenvertretungen aus Krankenhäusern in Schleswig-Holstein, zusammen mit der Gewerkschaft ver.di und dem Marburger Bund. Die Auftaktkundgebung fand vor dem Rathaus statt. Von dort zogen die Demonstrierenden zum Landtag, um den dort tagenden ParlamentarierInnen lautstark ihren Protest kund zu tun. Die Landtagsfraktion der LINKEN erklärte sich solidarisch mit den Forderungen der Krankenhausbeschäftigten und überbrachte ein Grußwort.
Die anhaltenden Privatisierungen und eine Politik, die selbst im Gesundheitsbereich den Profit über alles stellt, gefährden nunmehr in höchstem Maße die Versorgung von PatientInnen. Die Angestellten stehen unter verschärftem Druck, Fälle des Burn-out-Syndroms häufen sich. Diese Entwicklung muss schnellstmöglich gestoppt werden. Deshalb tritt DIE LINKE für eine Rekommunalisierung der Krankenhäuser und eine Verbesserung der Finanzierung ein.
Lorenz Gösta Beutin, Wahlkreismitarbeiter