Sexismus die rote Karte zeigen

Rote Karte gegen SexismusPresseerklärung zum bundesweiten Aktionsplan gegen Sexismus

„Aktuell wird viel diskutiert über die Reform des Sexualstrafrechts. Ich begrüße die gesetzliche Verankerung des Grundsatzes Nein heißt Nein ausdrücklich, aber das wird nur etwas bringen, wenn wir ganz grundsätzlich umdenken. Denn Gewalt gegen Frauen entsteht auf dem Nährboden ihrer allgemeinen Abwertung in unserer Gesellschaft. Wir müssen deshalb Sexismus in all seinen Erscheinungsformen angehen. In Form von beengenden Rollenklischees, als Diskriminierung auf dem Arbeitsmarkt oder in sexistischer Werbung“ erklärt Cornelia Möhring, Abgeordnete der LINKEN aus dem Kreis Pinneberg anlässlich der heutigen Bundestagsdebatte zum Antrag „Sexismus die rote Karte zeigen – für einen bundesweiten Aktionsplan“ (BT-Drs. 18/8723).

Möhring weiter: „Wir fordern daher einen Runden Tisch und einen Aktionsplan, der die vielfältigen Probleme angeht und damit einen Kulturwandel in Deutschland anstößt. Mit unserem Antrag fordern wir unter anderem Maßnahmen im Bereich der geschlechtersensiblen Pädagogik, ein wirksames Gesetz zur Entgeltgleichheit zwischen den Geschlechtern und eine unabhängige Instanz zur Unterbindung sexistischer Werbung. Konkrete Probleme brauchen konkrete Maßnahmen, aber wir sagen, dass das Problem in seiner Gesamtheit bearbeitet werden muss.“

 

Antrag Rote Karte gegen Sexismus

Flyer Rote Karte gegen Sexismus

Schlagwörter: