Rosa Luxemburg und die rosa Pussyhats

Menschen jeglichen Geschlechts und aus unterschiedlichen politischen, sozialen und religiösen Communitys organisieren sich gegenwärtig unter dem Dach des Feminismus, um für ein linkes, freiheitliches und progressives Gesellschaftsprojekt eintreten. In einer Zeit, in der nationalistische, rassistische und sexistische Kräfte in den Parlamenten und auf der Straße immer lauter werden, erweist sich die Frauenbewegung als integrative Kraft für einen gesamtgesellschaftlichen Protest. Dieser Protest bewegt sich thematisch zwischen Abwehrkämpfen, z.B. das Recht auf körperliche Selbstbestimmung, und Formulierungen feministischer Utopien.

Wo liegen die Gemeinsamkeiten der zugrundeliegenden Auffassungen und Bewertungen gesellschaftlicher Verhältnisse? Welche Differenzen gibt es aber auch? Wie können wir mit diesem Spektrum der Pluralität feministischer und linker Politperspektiven etwas bewirken? Wie können wir über Unterschiede und Differenzen hinweg Formen der Solidarität im politischen Raum entwickeln? Und wo ist die Verbindung von Rosa Luxemburg zu den Pussyhats?

Diese und andere Fragen wollen wir mit Euch diskutieren

  • Ursula G.T. Müller
  • Conny Möhring
  • Melanie Gross

 

In Kooperation mit der Rosa Luxemburg-Stiftung SH

DATUM19.04.2017
UHRZEIT19:00 - 21:00 Uhr
ORTThinkfarm / Alte Mu / Konferenzraum
Lorentzendamm 6-8
24103 Kiel