Red Hand Day: Damit die Kindheit nicht abrupt im Alptraum endet

„Jedes Jahr zum 12. Februar setzt die Aktion “Red Hand Day” ein klares Zeichen: Nein zur Rekrutierung von Kindern, Nein zu Waffen in Kinderhänden. Laut UNICEF gibt es weltweit bis zu einer Viertelmillion Kinder und Jugendliche, die gezwungen werden als Soldatinnen und Soldaten zu kämpfen oder für die militärische Infrastruktur zu arbeiten. In besonders extremen Fällen werden sie als menschliche Schutzschilde eingesetzt, insbesondere Mädchen sind von sexuellem Missbrauch und Vergewaltigung nicht zuletzt durch Zwangsverheiratungen mit Kämpfern bedroht. Seit einigen Jahren beteiligen auch wir uns als Fraktion an der Aktion mit der roten Hand, um wenigstens ein kleines Zeichen gegen dieses unvorstellbar große Leid zu setzen, das diesen Kindern angetan wird”, so Cornelia Möhring, stellvertretende Vorsitzende und frauenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Bundestag.

Möhring weiter: „Es ist ohnehin kaum vorstellbar, welche traumatischen Erfahrungen Kinder in kriegerischen Konflikten machen. Was es mit ihnen macht, wenn sie gezwungen werden, selbst Teil der Gewalt werden zu müssen, sprengt das Fassungsvermögen. Wir müssen alles tun, um ehemaligen Kindersoldatinnen und -Soldaten bei der Bearbeitung der Folgen Unterstützung zukommen zu lassen und diejenigen Akteure zu stärken, die sich seit Jahren dafür einsetzen. Und wir müssen alles dafür tun, diesen schrecklichen Taten die Grundlage zu entziehen. Ein nicht unbedeutender erster Schritt wäre ein effektives Verbot von Waffenexporten in Kriegs- und Krisengebiete.“

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6.2.: Intern. Tag gegen Genitalverstümmelung

“Die UN spricht heute bereits von mindestens 250 Millionen Frauen, die Opfer von Genitalverstümmelung wurden. 68 Millionen Mädchen sind akut bedroht. Ausgerottet kann weibliche Genitalverstümmelung nur dann werden, wenn die Staatengemeinschaft gemeinsam dagegen vorgeht.”

§ 219a StGB: Entmündigung von Frauen geht weiter

Cornelia Möhring zum Kabinettsbeschluss zur Neuregelung des Paragrafen 219a StGB:

„Der Kabinettsbeschluss ist letztlich eine Verschlechterung. Die ‚Rechtssicherheit‘ schreibt fest, dass Ärztinnen und Ärzte nicht medizinisch fachlich informieren und lediglich auf ihre Tätigkeit hinweisen dürfen. Verbreiten sie darüber hinaus Informationen, stehen sie wieder mit einem Bein im Gefängnis. Die Entmündigung von Frauen geht weiter: Sie dürfen Informationen nach wie vor nur über Umwege erhalten und sich nicht direkt bei ihrer Ärztin über Schwangerschaftsabbrüche informieren.

Wenn den Kolleg*innen in der SPD die Selbstbestimmungsrechte von Frauen und Ärzt*innen etwas Wert sein sollten, dann erwarte ich jetzt von ihnen einen Aufstand und die Freigabe der Abstimmung im Bundestag. Nur damit kann die SPD ihr Gesicht noch waren.“

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Statt Streichung von §219a: Koalition macht sich Argumentation der Abtreibungsgegner zu Eigen

Cornelia Möhring beim bundesweiten Protesttag 26. Januar gegen § 219a StG – in Kiel

„Die Bundesregierung hat nichts verstanden. Statt die Rechte von Frauen zu stärken, verfällt sie der Argumentation der Abtreibungsgegner. Sie will nun doch eine Studie zum sogenannten ‚Post-Abortion-Syndrom‘ finanzieren, obwohl schon längst wissenschaftlich nachgewiesen worden ist, dass es dieses Syndrom nicht gibt“, erklärt Cornelia Möhring anlässlich der Verkündigung des Gesundheitsministerium gegenüber der Berliner ‚tageszeitung‘, die Studie parallel zum Gesetzentwurf in die Weg leiten zu wollen. Möhring weiter:

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Gewalt an Frauen: Regierung verschleppt Umsetzung der Istanbul-Konvention.

 „Die Bundesregierung hat zwischen Unterschrift und Ratifizierung der Istanbul-Konvention vier Jahre gebraucht. Sollen noch weitere vier Jahren vergehen, bis sie uns einen Plan zur Umsetzung der Konvention vorlegt? Mein Eindruck ist: die Regierung agiert planlos oder verhindert bewusst die Umsetzung der Konvention“, erklärt Cornelia Möhring anlässlich des ersten Jahrestags der Ratifizierung der Istanbul-Konvention. Möhring weiter:

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Ohne uns steht die Welt still

in CLARA, Ausgabe 47 vom 29. Januar 2019 veröffentlicht

Frauen verdienen im Schnitt noch immer rund 22 Prozent weniger als Männer. Sie übernehmen bis heute den Großteil unbezahlter Haus- und Sorgearbeiten. Sie arbeiten häufig in Teilzeit und sind somit insbesondere im Alter von Armut bedroht. Aus der ökonomischen Diskriminierung wiederum folgt eine fehlende politische und öffentliche Repräsentanz. Nicht nur in Bezug auf Mandate und Ämter, sondern auch in gesellschaftlichen Funktionen, die eine starke Außenwirkung besitzen. In Medien, Gewerkschaften, bei Führungspositionen bleiben Frauen nicht selten in der zweiten Reihe.

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Nach 219a-Reformvorschlag: Frauenbild der Regierung bleibt skandalös

Zum Videostatement gehts hier

„Was auf den ersten Blick nach einer Verbesserung aussieht, zeigt auf den zweiten Blick das skandalöse Frauenbild der Regierungskoalition: Schwangere Frauen dürfen sich weiterhin nicht frei informieren, Ärztinnen und Ärzte dürfen weiterhin nicht frei informieren“, erklärt Cornelia Möhring, stellvertretende Vorsitzende und frauenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, zum Referentenentwurf des Justizministeriums zum Paragraphen 219a. Möhring weiter:

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Proud to be Your Friend

Seit September 2018 gibt es die zentrale Ansprechstelle LSGBTIQ* der Landespolizei Schleswig-Holstein. Die beiden Polizisten Jens Puschmann und Tobias Kreuzpointner, siehe Foto rechts und links, sind diejenigen, die dieses Modellprojekt auf den Weg gebracht haben und es nun mit Herzblut ausfüllen. Ihre Aufgabe:Vertrauen schaffen und ein NEIN zu jeglicher Form von Diskriminierung und Hasskriminalität verdeutlichen! Praktisch bedeutet das: viel Vernetzungsarbeit und konkrete Unterstützung Betroffener, aber auch Aus- und Fortbildung. Lesbische Frauen, schwule Männer, bisexuelle Personen, transgender, inter* und queere Menschen (LSBTIQ*) sind Bestandteil der Gesellschaft (und damit auch der Polizei), aber oft Gewalt und Diskriminierungen ausgesetzt.

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Lotta Nr. 13: Banden bilden – Aufbruch der Frauen!

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Unterwegs

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Berichte von der Reise nach Island vom 30. Mai bis 2. Juni 2018
Wie steht es um die Frauenrechte in Island? Ist es wirklich das Traumland der Gleichstellung? Hier geht es zum Reiseblog

Berichte von der Delegationsreise nach Island und Schweden
Von 22.-27. Mai 2016 befand ich mich auf einer Delegationsreise der Deutsch-Nordischen Parlamentariergruppe in Island und Schweden. Zum Blog

Berichte von der Frauenrechtskommission in New York
Als frauenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE und Delegationsleitung des Familienausschusses im Bundestag nehme ich vom 9.-13. März 2015 an der Frauenrechtskommission der Vereinten Nationen in New York teil.  Zum Blog