Flüchtende aufnehmen und Fluchtursachen beseitigen

institut-solidarische-moderneDas Institut Solidarische Moderne unterstützt einen Gegenentwurf zu Abschottung und Fremdenfeindlichkeit in der Flüchtlingsdebatte

Flüchtlinge, die an europäischen Bahnhöfen stranden; eilig hochgezogene Stacheldrahtzäune an den Grenzen; extreme soziale Ungleichheit und steigende Gewalt – was hierzulande wie ein Ausnahmezustand erscheint, ist für einen Großteil der Weltbevölkerung längst bittere Normalität. Neu ist, dass Terror und andere Schrecken, denen Menschen im Süden zu entkommen versuchen, mehr und mehr auch mitten in Europa spürbar werden. Wir bekommen eine Ahnung davon, wie sehr die Welt bereits aus den Fugen geraten ist.

Mehr...
Schlagwörter:

Flugblatt: Wir sind alle Menschen!

OV LütjenburgIm Ortsverband Lütjenburg und Umland haben wir ein Flugblatt erstellt. Hier könnt Ihr es herunterladen. Für die Arbeit vor Ort könnt Ihr es auch in Euch passender Form bei uns bekommen.

Menschen flüchten, weil sie ihr Zuhause verloren haben, ihre Heimat zerbricht, ihre Lebensgrundlagen zerstört sind. Viele von ihnen sind jung, es kommen Familien mit kleinen Kindern und auch Väter, deren Frauen und Kinder noch in großer Gefahr sind. Sie alle mussten viel zurücklassen: Familie, Freunde, Gegenstände, an denen sie hingen, Plätze, an denen sie gerne waren, ihren Arbeitsplatz, ihre Wohnung, ihr Haus, ihre Hobbys, ihren Lebenstraum. Wer unter großen Gefahren geflüchtet ist, unter Angst, Heimweh und Traurigkeit leidet, braucht Aufnahme und Zugehörigkeit in einer neuen Gemeinschaft, möchte ankommen. Vielleicht für eine gewisse Zeit, vielleicht für immer. Begegnen wir ihnen offen und neugierig! Zeigen wir einfach das, was jeder am Ende einer erzwungenen und beschwerlichen Reise braucht: Menschlichkeit. Handeln wir wie Menschen. Sagen wir: „Willkommen!“

Gegen den deutschen Kriegseinsatz und die Entsendung der Tornados aus Jagel

 Mit einer Aktion haben wir die Tornados „verabschiedet“, die von Jagel aus ins Kriegsgeschehen eingreifen sollen. Foto: Peter Werner / Kieler Arbeiterfotografen.

Mit einer Aktion haben wir die Tornados „verabschiedet“, die von Jagel aus ins Kriegsgeschehen eingreifen sollen. Foto: Peter Werner / Kieler Arbeiterfotografen.

Wieder einmal war ich sehr froh, in der Linken Fraktion zu sitzen. Als einzige Fraktion im Bundestag stimmten wir geschlossen gegen den deutschen Kriegseinsatz in Syrien. Wir haben in Afghanistan erlebt, dass ein militärisches Vorgehen gegen den Terror nicht funktioniert. Dabei gibt es Möglichkeiten, den IS empfindlich zu treffen, ohne dabei Zivilisten wie Soldat_innen zu töten. Wir fordern die Bundesregierung allem voran auf, die Waffenexporte in die Region sofort zu stoppen, die Finanzflüsse an den IS zu unterbinden und auf den NATO-Partner Türkei einzuwirken, den Zustrom der Kämpfer aufzuhalten. Das wäre tatsächliche Solidarität mit Frankreich.

Mehr...
Schlagwörter:

Das ist kein Beistand, das ist Wahnsinn

Syrien3

Foto: Uwe Hiksch

„Ich habe am Freitag im Bundestag gegen das Syrien-Mandat gestimmt. Terror ist schlicht nicht mit Krieg zu bekämpfen. Das haben wir nicht zuletzt aus dem Afghanistan-Krieg gelernt. Es werden Soldaten und Zivilisten sterben, aber der IS wird weiterbestehen“ kritisiert Cornelia Möhring, Bundestagsabgeordnete aus dem Kreis Pinneberg und stellvertretende Vorsitzende der Linksfraktion anlässlich der Abstimmung im Bundestag über das Syrien-Mandat am Freitag, 04. Dezember.

Möhring weiter: „Sicher ist es unumgänglich, den IS zu bekämpfen, nur ist Krieg hier die falsche Strategie. Das wissen wir, weil die Informationen seit Jahren bekannt sind. Wir müssen die deutschen Waffenverkäufe in die Region stoppen, die Finanzflüsse an den IS unterbinden und auf den NATO-Partner Türkei einwirken, auch den Zustrom neuer Kämpfer aufzuhalten. Das wäre eine sehr viel hilfreichere Form der Solidarität mit Frankreich, als den Terror weiter zu schüren. Der Kriegseinsatz in Syrien ist kein Beistand, er ist Wahnsinn.“

 

Schlagwörter:

Hoffnung für Prostituierte

„Es freut mich, dass Ministerin Schwesig beim Prostituiertenschutzgesetz jetzt zurückrudert und die Union damit über Bord treibt. Im besten Fall kippen damit die geplanten Regelungen für Prostituierte. Nur wenn die Anmeldepflicht für Prostituierte gänzlich platzt, können die Betroffenen aufatmen. Denn auch wenn sie sich nur einmal bei einer Behörde melden müssen, statt wie bisher vorgesehen an jedem neuen Arbeitsort und alle zwei Jahre, geraten sie in eine Hurenkartei und müssen eine Bescheinigung mit sich tragen. Angesichts der Stigmatisierung von Prostituierten in der Gesellschaft ist das brandgefährlich“, warnt Cornelia Möhring,

Mehr...
Schlagwörter: ,

Groteskes Schauspiel namens rechter Hetze

„Mit dem Schutz von Frauen wird gerade vielerorts falsche Politik verkauft. Rechte Hetzer benutzen das Thema um geflüchtete Männer zu dämonisieren und Angst zu schüren. Das ist ein groteskes Schauspiel, in dem die Betroffenen selbst nur eine Nebenrolle spielen“ kritisiert Cornelia Möhring, frauenpolitische Sprecherin und stellvertretende Vorsitzende der Linksfraktion im Bundestag anlässlich des Internationalen Tags zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen am 25. November.

Möhring weiter: „Wer etwas anderes will als Grundrechte einzuschränken, muss das Hilfesystem ausbauen und den Zugang dazu ermöglichen. Gewalt gegen Frauen geht durch die ganze Gesellschaft. Mit dem Finger auf eine Gruppe zu zeigen ist Vertuschung, die vielleicht beim Wählerfang aber nicht den Betroffenen hilft. Wir brauchen eine bundeseinheitliche Finanzierung des Hilfesystems und präventive Maßnahmen, statt pauschale Vorverurteilungen.“

Schlagwörter: ,

Eine Schulstunde über Kinderrechte

Der 20. November gehört den Kinderrechten. An diesem Tag verabschiedeten die Vereinten Nationen 1989 die UN-Kinderrechtskonvention. Auch in diesem Jahr hat UNIC EF, das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen, aus Anlass des Tages und unter dem Motto „Ich hab immer Rechte“ Politikerinnen und Politiker gebeten, mit Kindern und Jugendlichen zum Thema ins Gespräch zu kommen. Ich

Mehr...

NovemberFRAUENfahrt

Logo WK Fahrt50 Frauen aus ganz Schleswig-Holstein kamen im Rahmen unserer diesjährigen dritten Informationsfahrt vom 11. bis 13. November mit nach Berlin. Die Gruppe war außerordentlich frauenpolitisch interessiert, denn fast alle Teilnehmerinnen engagieren sich beruflich oder ehrenamtlich für die Rechte und Gleichstellung von Frauen, arbeiten in Beratungsstellen, Organisationen und Verbänden, Frauenhäusern, sind Gleichstellungsbeauftragte. Viele machen ihren Job schon seit Jahren, einige sind schon Jahrzehnte dabei. Manchen ist der Kampf für die Rechte der Frauen dabei zur Lebensaufgabe geworden. Für sie alle hatten wir ein ganz spezielles Programm zusammengestellt.

Mehr...

Newsletter

Meine Newsletter sind hier zu finden

Twitter

LOTTA

Lotta Nr. 13: Banden bilden – Aufbruch der Frauen!

Aktionen von, mit und für Frauen. 100 Jahre Frauenwahlrecht.
Verband Alleinerziehende feiert Geburtstag. Riesinnen in der
Geschichte. Warum wir Zeitsouveränität brauchen.
Unser Thema!
Link: Lotta #13 als PDF

Lotta kostenfrei abonnieren

Unterwegs

Gullfors-280x158

Berichte von der Delegationsreise nach Island und Schweden
Von 22.-27. Mai 2016 befand ich mich auf einer Delegationsreise der Deutsch-Nordischen Parlamentariergruppe in Island und Schweden. Zum Blog

Berichte von der Frauenrechtskommission in New York
Als frauenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE und Delegationsleitung des Familienausschusses im Bundestag nehme ich vom 9.-13. März 2015 an der Frauenrechtskommission der Vereinten Nationen in New York teil.  Zum Blog