Lachen und Spielen statt Kriege und Angst – Red Hand Day

IMG_9240Jedes Jahr am 12. Februar findet der internationale Gedenktag gegen Kindersoldaten statt. Seit über zehn Jahren zählt die Aktion ‚Red Hand Day‘ dazu.

Hierbei geht es darum, den eigenen Protest in Form eines roten Handabdruckes deutlich zu machen, mit Namen und Statement. Insgesamt wurden so schon weltweit über 430.000 Abrücke gesammelt. Etwa 200.000 mehr, als es noch Kindersoldaten im Einsatz gibt.

Einige davon, laut UN-Definition, auch bei der Bundeswehr. Denn dies ist ein weiteres Ziel der Aktion und seiner Unterstützer*innen: Sich gegen Rekrutierung und Anwerbung von Minderjährigen für den Freiwilligen Wehrdienst auszusprechen. Denn die einheitliche Forderung ist, dass keine Waffe, in die Hand eines Menschen unter achtzehn gehört – egal wo auf der Welt. Und auch nicht, obwohl ‚Heckler & Koch‘ seine Kleinwaffen extra leicht und somit schonend für den jungen Rücken konzipiert.

Seit fünf Jahren beteiligen sich auch Abgeordnete des deutschen Bundestages bei der Aktion und geben ihre
rote Hand. Getan wurde seither allerdings zu wenig, bemängelt die Organisation: „Deutschland liefert weiterhin massenweise Kleinwaffen und andere Rüstungsgüter in Krisenregionen, in denen Kinder damit kämpfen müssen oder dadurch zu Schaden kommen.“
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Soli-Erklärung zu Warnstreiks im öffentlichen Dienst in Schleswig-Holstein

das-muss-drin-seinLiebe Kolleginnen und Kollegen,

Die Steuereinnahmen sprudeln, die Kassen der Länder sind prall gefüllt. Allein Schleswig-Holstein hat 2016 einen Haushaltsüberschuss von 565 Millionen Euro erwirtschaftet, 835 Millionen mehr als geplant. Dass die Landesregierung diesen Überschuss in den Schuldenabbau und in die Infrastruktur stecken will, kann man politisch kritisieren. Dass aber jetzt nicht genug Geld da sein soll, um den Beschäftigten des öffentlichen Dienstes angemessene Einkommenserhöhungen und eine strukturelle Verbesserung der Tarifstruktur zu ermöglichen, halte ich für nicht hinnehmbar.

Respekt und Anerkennung für die hervorragenden Leistungen der Landesbeschäftigten kann nicht immer nur aus warmen Worten in Sonntagsreden bestehen, Respekt muss sich auch in Euro und Cent niederschlagen.

Ich freue mich, dass ihr geschlossen hinter den Forderungen eurer Gewerkschaft ver.di steht und das auch bei den Warnstreiks in diesen Wochen zum Ausdruck bringt. Als Gewerkschafterin und ver.di-Mitglied unterstütze ich euren Arbeitskampf und wünsche euch alles Gute und einen erfolgreichen Arbeitskampf zur Durchsetzung eurer berechtigten Forderungen.

Mit solidarischen Grüßen

Cornelia Möhring, MdB und stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE im Bundestag

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OFFIZIELLE ARBEITSLOSIGKEIT IN SCHLESWIG-HOLSTEIN

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… mit dem Deutschen Frauenring

dfrAm Donnerstag, 26.01., waren Vertreterinnen des DFR – Deutscher Frauenring – zu Besuch im Familienausschuss – darüber freue ich mich jedes Mal. Sie sprachen über den UN-Evaluationsprozess zur Umsetzung des Weltaltenplans und forderten eine Ergänzung durch ein neues Menschenrechtsabkommen. Spannend und wichtig ist dabei, dass sie nicht nur vom Ergebnis her, sondern zu allererst vom demokratischen Prozess. Der DFR forderte deshalb die Bundesregierung gestern dazu auf, die Zivilgesellschaft insgesamt und damit eben auch Frauenrechtsorganisationen, in denen ältere Menschen selbst vertreten sind, umfassenden Zugang zu den Prozessen zu ermöglichen. Das kann ich nur unterstützen. Es sind die Frauen und ihre Verbände, die das notwendige Expertinnenwissen mit an den Verhandlungstisch bringen.

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6000 Pflegekräfte mehr für Kliniken und Pflegeheime

Sind wir reif für ein Bedingungsloses Grundeinkommen?

Katja

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Diskriminierung an der Wurzel packen – Verbandsklagerecht einführen

2017 01 19_Rede Conni

Wenn wir Diskriminierungen wirksam bekämpfen wollen, müssen wir sie an der Wurzel packen und nicht nur die Ästchen stutzen. Eine Einzelklage gegen Diskriminierung braucht Mut, Zeit und Geld. Das können viele Menschen nicht aufbringen. Deshalb fordern wir ein Verbandsklagerecht im Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz, damit Organisationen anstelle von Personen gegen Ungleichbehandlung klagen können.

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Parlamentarisches Frühstück zum Thema Sexismus

BAP_Frühstück

Am Mittwoch, 18.1., hatte ich eine sehr angeregte Diskussion mit zahlreichen Verbänden über unseren Antrag „Sexismus die rote Karte zeigen – für einen bundesweiten Aktionsplan gegen Sexismus“ bei unserem Parlamentarischen Frühstück. Klar wurde: die Finanzierung des Hilfesystems für von Gewalt betroffene Frauen ist weiterhin ein ungelöstes, aber drängendes Problem. Außerdem haben wir über die nicht nachlassenden Verknüpfungen von Rassismus und Sexismus gesprochen, der wir auch mit unserem Antrag entschieden entgegentreten. Es braucht aber noch mehr.

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LOTTA

2017 01 19 Lotta 12

Lotta Nr. 12: Sexismus die Rote Karte zeigen

Worüber reden wir eigentlich, wenn wir von Sexismus reden? Wo und wie zeigt er sich? Im Alltag, bei der Arbeit, in Politik und Gesellschaft? Diese Ausgabe von „Lotta – Frauen.Leben.Links“ erzählt von dummen Sprüchen, ungleicher Bezahlung, Attacken im Netz, Stalking und häuslicher Gewalt, Armut im Alter und von rassistischen Umgangsverboten und Urteilen gegen Frauen während des Nationalsozialismus. Lotta – ein Magazin, ein Thema!
Link: Lotta #12 als PDF

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Unterwegs

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Berichte von der Delegationsreise nach Island und Schweden
Von 22.-27. Mai 2016 befand ich mich auf einer Delegationsreise der Deutsch-Nordischen Parlamentariergruppe in Island und Schweden. Zum Blog

Berichte von der Frauenrechtskommission in New York
Als frauenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE und Delegationsleitung des Familienausschusses im Bundestag nehme ich vom 9.-13. März 2015 an der Frauenrechtskommission der Vereinten Nationen in New York teil.  Zum Blog