Werfen Sie hier, via Web, einen Blick in mein Leben und Arbeiten als Mitglied des Deutschen Bundestages, lesen Sie, welche Positionen ich vertrete und was mir in meiner politischen Tätigkeit besonders am Herzen liegt.
Neugierig und gespannt bin ich aber auch auf Ihre Fragen und Anregungen. Schreiben Sie mir und klicken Sie gern einmal auf meine Terminleiste. Vielleicht bin ich eh‘ demnächst bei Ihnen „um die Ecke“, dann könnten wir uns persönlich unterhalten. Persönliche Termine können über meine Mitarbeiter_innen in den Wahlkreisbüros vereinbart werden. Und übrigens: die Teilnahme an einer Fahrt nach Berlin, den Bundestag von innen erleben, lohnt immer.
Ihre Cornelia Möhring
Reicher Mann und armer Mann
standen da und sahn sich an.
Und der Arme sagte bleich:
»wär ich nicht arm, wärst du nicht reich«.
aus: Bertolt Brecht, "Alfabet"
Der Reichtum ist ungerecht verteilt in Deutschland: Die reichsten zehn Prozent der Bevölkerung besitzen mehr als 62 Prozent des Nettoprivatvermögens in Deutschland. Die ärmsten zehn Prozent der Bevölkerung besitzen - nichts, sondern tragen eine private Schuldenlast von insgesamt über 13 Milliarden Euro.
Mit der Reichtumsuhr machen wir auf die ungerechte Verteilung des Vermögens aufmerksam und sagen laut: Wir brauchen jetzt eine Vermögenssteuer.
„So lange es keinen gesellschaftlichen Konsens zum Umgang mit Atommüll gibt, müssen die Castoren dort bleiben, wo sie sind!“, kommentiert Cornelia Möhring MdB, 1.Stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE die heutige Debatte im Bundestag.
Möhring weiter:
„Brunsbüttel für mehrere Jahrzehnte zum neuen zentralen Zwischenlager für Atommüll in der Bundesrepublik zu machen, ist verantwortungslos!
Der sogenannte historische Kompromiss bei der Endlagersuche ist Augenwischerei. Spätestens seit den verheerenden Erfahrungen mit dem Forschungsbergwerk Asse ist bekannt, dass es kein wirkliches Endlager geben kann, das über viele hunderttausend Jahre Atommüll sicher birgt.
Für das Problem der Zwischenlagerung des atomaren Mülls existiert bisher weder ein Grobkonzept noch eine ausreichende Prüfung dieses Standortes unter sicherheitstechnischen Gesichtspunkten.
Die einzig richtige Antwort angesichts der weiterhin verfahrenen Lage ist der sofortige Ausstieg aus der Atomkraft. Nur so kann die ständige Produktion neuen nuklearen Abfalls vermieden und die Basis für eine ernsthafte Debatte, die nicht von den Interessen der Atomkonzerne dominiert wird , gelegt werden.
Die Begründung des grünen Landesministers Habeck zur Wahl von Brunsbüttel als Zwischenlagerstandort mit der geringeren massiven Polizeibegleitung ist zynisch. Sie legt die Vermutung nahe, dass vor allem Proteste wie in Gorleben ausgeschlossen werden sollen. Doch wer auf den Konsens mit der Bevölkerung pfeift, dem wird auch in Brunsbüttel der Wind ordentlich um die Ohren wehen!“

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