Landtagsfraktion der LINKEN. Schleswig-Holstein und Bundestagsabgeordnete Cornelia Möhring gemeinsam für Erhalt des sexualmedizinischen Instituts des UKSH
Die Sektion für Sexualmedizin am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) ist auf Grund von Sparmaßnahmen von Schließung bedroht. Aus Sicht der Landesregierung arbeite das international anerkannte Institut nicht wirtschaftlich genug.
Die Landtagsfraktion der LINKEN. Schleswig-Holstein und Cornelia Möhring, schleswig-holsteinische Bundestagsabgeordnete und erste stellvertretende Vorsitzende der Linksfraktion, setzen sich gemeinsam für den Erhalt des Instituts ein.
Cornelia Möhring: „Das Angebot an sexualmedizinischer Lehre und Forschung ist dünn. Lediglich an vier Universitätskliniken bundesweit existiert die Sexualmedizin als eigenständiges Fach. Angesichts dieser Unterversorgung wäre eine Schließung fatal.“
Antje Jansen, gesundheitspolitische Sprecherin der Landtagsfraktion: „Einerseits schmückt sich die Landesregierung mit den Erfolgen in der sexualtherapeutischen Prävention, andererseits meint sie, das Institut der reinen betriebswirtschaftlichen Verwertbarkeit unterwerfen zu müssen. Gesellschaftliche Nützlichkeit lässt sich nicht an Bilanzen festmachen. Deshalb fordert DIE LINKE, die Existenz des Instituts für Sexualmedizin zu sichern.“
Cornelia Möhring: „Herr de Jager und die Landesregierung sollten auf den Protest der Richter und Anwälte hören. Gerade angesichts der Neuregelung der Sicherungsverwahrung werden wir in Zukunft in den Bereichen Prävention und Therapie mehr anstatt weniger Möglichkeiten der Lehre und Forschung benötigen!“