
Bund, Länder und Kommunen verkaufen ihre Wohnungsbestände an Fonds, die damit lukrativ spekulieren. Die Folge: Die Mieten steigen dramatisch. Experten sprechen bereits von einer neuen Wohnungsnot. DIE LINKE eilt nun 30 000 Mietern zur Hilfe, deren Wohnungen die Regierung privatisieren will: Mit der Genossenschaft TLG FAIRWOHNEN will sie den Wohnungsbestand kaufen. clara berichtete zudem von den Occupy-Protesten in Frankfurt am Main und vom Besuch des griechischen Politikstars Alexis Tsirpas in Berlin. In Interviews äußern sich außerdem ein Schachboxer, ein Professor und ein polnischer Fanbeauftragten.
Clara im PDF-VIEWER
Innerhalb der Bundestagsfraktion bin ich Mitglied des AK "Arbeit und soziale Sicherung".
Weitere Mitglieder sind:
Martina Bunge, Ilja Seifert, Kathrin Vogler, Kathrin Senger-Schäfer, Harald Weinberg

Anlässlich der heutigen Quotendebatte hat Dagmar Ziegler in unser aller Namen folgende Persönliche Erklärung im Deutschen Bundestag abgegeben:
Heute hätte ein historischer Tag sein können für uns Frauen. In dieser freudigen Erwartung haben sich Kolleginnen aus vielen Frauenverbänden angemeldet.
Ich grüße
Sie haben mit uns gemeinsam vor fast zwei Jahren die Berliner Erklärung aus der Taufe gehoben – ein Frauenbündnis über alle Fraktionsgrenzen hinweg. Neben Ekin Deligöz, Cornelia Möhring und mir waren beteiligt Rita Pawelski von der CDU, Dorothee Bär von der CSU und Sibylle Laurischk von der FDP.
Wir haben nicht danach gefragt, welche Farbe hat Dein Parteibuch.
Wir haben gefragt, was können wir gemeinsam für Frauen erreichen.
30%-Frauenquote für Aufsichtsräte – das war unser gemeinsames Ziel!
100%-Umfaller/innen-Quote in CDU/CSU – das haben wir bekommen!
Als wir unser Frauenbündnis geschmiedet haben, wussten wir:
Frauenrechte sind immer wieder dann erkämpft worden,
wenn Frauen sich solidarisiert haben,
wenn sie aus der üblichen Logik ausgebrochen sind,
wenn sie die Machtprobe nicht nur gewagt, sondern auch gemeinsam durchgestanden haben.
Das war 1992 so, als der Bundestag sich auf einen Kompromiss zum Schwangerschaftsabbruch geeinigt hat.
Das war 1997 so, als – nach 25jähriger Debatte - die Vergewaltigung in der Ehe zu dem erklärt wurde, was sie ist: Ein übles Verbrechen, das mit dem Strafgesetzbuch geahndet werden muss!
Für diese großartigen Momente deutscher Politik, als Frauen zusammen Erfolge erstritten haben, stehen Namen wie Rita Süßmuth, Ulla Schmidt, Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, Irmingard Schewe-Gerigk und Christa Luft.
Mit unserer Berliner Erklärung wollten wir in deren Fußstapfen treten – Fußstapfen, die für Frau von der Leyen und ihre Kolleginnen aus der CDU/CSU-Fraktion mehrere Nummern zu groß sind.
Millionen von Frauen stehen hinter der Berliner Erklärung – das haben Sie, Frau Pawelski, am Montag noch geäußert. Ja, richtig, Millionen von Frauen, denen Sie jetzt mit Ihrem „Nein“ zum Entwurf des Bundesrates in den Rücken fallen.
Denn Ihr sogenannter Kompromiss ist nichts als ein fauler Zauber, ein „Scherzpaket“ nennt es die Journalistin Bascha Mika.
Wer sagt, wir brauchen eine Quote von 30% ab dem Jahr 2020, kann nicht glaubhaft eine Quote von 20% ab dem Jahr 2018 ablehnen.
Wer sagt, wir brauchen eine gesetzliche Quote für die Besetzung von Aufsichtsräten, kann nicht glaubhaft machen, warum er dafür auf ein Wahlprogramm mit völlig unsicheren Verwirklichungsschancen warten muss, wenn heute ein guter Entwurf im Bundestag zur Abstimmung vorliegt.
Ein Entwurf, der zwar vom SPD-regierten Hamburg entwickelt und in den Bundesrat eingebracht worden ist. Aber trotzdem ein ernsthaftes Kompromissangebot an die Union darstellt. Dass er ein ernsthaftes Kompromissangebot ist, hat er bereits bewiesen. Sonst hätten die CDU-Ministerpräsidentin Kramp-Karrenbauer und der CDU-Ministerpräsident Haseloff gar nicht zustimmen können.
In der Berliner Erklärung heißt es:
„Uns Unterzeichnerinnen und Unterzeichner eint der Wille, überparteilich und überfraktionell Mehrheiten für die berechtigten Belange von Frauen zu gewinnen und so das staatliche Gleichstellungsgebot nach Art. 3 Absatz 2 Satz 2 GG endlich umzusetzen.“
Diese Mehrheit ist heute hier im Bundestag versammelt.Weil es den Abweichler/-innen in der Union an Mut und Standfestigkeit fehlt, wird diese Mehrheit bei der Abstimmung nicht zustande kommen.
Sie haben aus einer historischen Chance eine große Blamage gemacht!
Wir sind enttäuscht!

Auch dieses Mal wieder ein kleiner Ausblick auf spannende Themen der Sitzungswoche. Der ganze Überblick aus Sicht der Bundestagsfraktion findet sich hier. Die komplette Tagesordnung dieser Sitzungswoche des Bundestags gibt es hier. Soziale Innovationen und Dienstleistungsinnovationen erforschen und fördern Fast drei Viertel aller... Mehr...

Die erste stellvertretende Fraktionsvorsitzende der LINKEN, Cornelia Möhring, zur Atalanta-Mission in SomaliaDer Bundestag hat heute über die Verlängerung und Ausweitung der Atalanta-Mission vor der Küste Somalias abgestimmt. Zusammen mit meinen FraktionskollegInnen habe ich gegen den Einsatz deutschen Militärs zur Bekämpfung der Piraterie... Mehr...

Die Sitzungswoche beginnt am Mittwoch mit einer Aktuellen Stunde. DIE LINKE hat eine Aktuelle Stunde zum Thema „Schlussfolgerungen der Bundesregierung aus den Berichten über Strom-Zwangsabschaltungen, von denen über 600‘000 Haushalte betroffen sind“beantragt. Am Donnerstag gibt es einen Entschließungsantrag zur Abgabe einer... Mehr...

Ausblick auf die Sitzungswoche vom 25. bis 27.April 2012 In der nächsten Sitzungswoche wird es zahlreiche Anträge der LINKEN geben, die sich mit dem Thema Hartz IV beschäftigen. Bereits am Donnerstag fordert die LINKE Hartz-IV-Sonderregelung für unter 25-Jährige abschaffen und Sanktionen im Zweiten Buch Sozialgesetzbuch und... Mehr...

Der Donnerstag beginnt mit den Debatten über das Fiskalpaket und den Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM). Die LINKE hat hierzu drei Anträge eingebracht: Antrag: „Europäischen Stabilitätsmechanismus ablehnen, europäisches Investitionsprogramm auflegen“. Der ESM forciert in Verbindung mit dem Fiskalvertrag den Sozialabbau, subventioniert... Mehr...

Eigentlich beginnt diese Sitzungswoche ja bereits am 18.3. mit der Wahl des neuen Bundespräsidenten durch die Bundesversammlung. Auch wenn die LINKE mit Beate Klarsfeld eine sehr gute Gegenkandidatin nominiert hat, ist die Wahl von Joachim Gauck sicher. Trotzdem war die Nominierung von Beate Klarsfeld gut, denn sie zeigte einmal mehr: Wir haben... Mehr...