Erste Anhörung im Bundestag zu Femiziden

Am 1. März 2021 fand im Bundestag die erste Anhörung zum Thema Femizide statt, basierend auf dem Antrag der Linksfraktion “Femizide in Deutschland untersuchen, benennen und verhindern“.

Morde an Frauen gehören auch in Deutschland zum Alltag. Etwa jeden dritten Tag stirbt eine Frau hierzulande eines gewaltsamen Todes. Wir fordern, Tötungsdelikte an Frauen und Mädchen, die aufgrund des hierarchischen Geschlechterverhältnisses begangen werden, als Femizide anzuerkennen, durch eine Femizid-Beobachtungsstelle zu erfassen und durch mehr Präventionsarbeit und umfassende Schutzangebote möglichst zu verhindern.

Die Anhörung kann in hier in der Mediathek nachgeschaut werden.

Pressmitteilung zur Anhörung hier.

Stellungnahmen von Aktivistinnen und Verbänden:

Stellungnahme von #keinemehr

Stellungnahme vom Femicide Observation Center Germany

Stellungnahme der Zentralen Informationsstelle autonomer Frauenhäuser (ZIF)

Stellungnahme vom Bundesverband Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe  (bff)

Stellungnahme von DaMigra e.V.

Stellungnahme von Frauenberatungsstelle UTAMARA e.V.

Stellungnahme von Frauenberatungsstelle Recklinghausen

Mehr zum Thema Femizide:

Femizide untersuchen, benennen und verhindern