Solierklärung an die Kolleginnen und Kollegen der awo in Schleswig-Holstein

das-muss-drin-seinLiebe Kolleginnen und Kollegen,

hiermit möchte ich Euch meine Solidaritätsgrüße übermitteln und Euch viel Kraft und Durchhaltevermögen für die anstehenden Auseinandersetzungen wünschen.

Jahrelange Misswirtschaft und schlechte Immobilienkäufe haben 2009 dazu geführt, dass die Insolvenz drohte. Trotzdem habt Ihr durch Verzichte auf große Teile Eurer verdienten Jahressonderzahlungen und Gehaltserhöhungen den Karren sprichwörtlich aus dem Dreck gezogen. Aber jetzt reicht es.

Jetzt sind die Zahlen gut genug, um nicht nur die Sonderzahlungen zu gewähren, sondern Eure Gehälter endlich auf den Stand zu bringen, auf dem sie schon seit langem sein sollten. Die Angleichung an den TVöD ist das Mindeste!

Und Ihr habt eine Chance! Denn bei allen Angriffen, die wir auf unsere Rechte als Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer erleben, sehen wir auch immer wieder wichtige Kämpfe und Erfolge, die uns Mut machen. Eure Auseinandersetzung ist daher nicht nur für Euch von großer Bedeutung, sondern auch für Kolleginnen und Kollegen in anderen Betrieben.

Liebe Kolleginnen und Kollegen, lasst Euch nicht beirren und streitet mutig für Eure Forderungen!

Solidarische Grüße,

Cornelia Möhring

Antwort auf Cornelia Möhring: Rossmann verteidigt Gesetz

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WEIL ES UM MEHR GEHT!

Unter diesem Motto fand heute in Schleswig eine der vielen Warnstreik-Kundgebungen von ver.di in Schleswig-Holstein statt. Die Forderungen der Gewerkschaften sind 6% mehr Geld, vernünftige Übernahme- und Urlaubsregelungen für Auszubildende und die Sicherung der betrieblichen Altersvorsorge.

Die Arbeitgeberseite hat auf diese angemessenen Forderungen mit einer Provokation geantwortet. Die vorgeschlagene Entgelterhöhung würde durch die Preissteigerung einen Reallohnverlust bedeuten, bei den Übernahmen der Auszubildenden soll alles beim alten bleiben und bei der Altersvorsorge sollen die Beschäftigten im Bereich Bund und Kommunen zukünftig mit den schlechteren Bedingungen der Länder abgespeist werden.

Nur verständlich also, dass ver.di die Beschäftigten von Bund und Kommunen zum Warnstreik aufgerufen hat und dass hunderte zu den Kundgebungen erschienen.

Zusammen mit Genossinnen und Genossen aus Schleswig und aus anderen Kreisverbänden habe ich die Gelegenheit wahrgenommen und meine Solidarität mit den Forderungen vor Ort bekräftigt. Denn eins ist ganz klar: Die Kolleginnen und Kollegen sind mehr wert!

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16-Tage-16-Bundesländer-Tour der autonomen Frauenhäuser

Auftakt in Kiel am 19.02.2016

Flugblatt: Wir sind alle Menschen!

OV LütjenburgIm Ortsverband Lütjenburg und Umland haben wir ein Flugblatt erstellt. Hier könnt Ihr es herunterladen. Für die Arbeit vor Ort könnt Ihr es auch in Euch passender Form bei uns bekommen.

Menschen flüchten, weil sie ihr Zuhause verloren haben, ihre Heimat zerbricht, ihre Lebensgrundlagen zerstört sind. Viele von ihnen sind jung, es kommen Familien mit kleinen Kindern und auch Väter, deren Frauen und Kinder noch in großer Gefahr sind. Sie alle mussten viel zurücklassen: Familie, Freunde, Gegenstände, an denen sie hingen, Plätze, an denen sie gerne waren, ihren Arbeitsplatz, ihre Wohnung, ihr Haus, ihre Hobbys, ihren Lebenstraum. Wer unter großen Gefahren geflüchtet ist, unter Angst, Heimweh und Traurigkeit leidet, braucht Aufnahme und Zugehörigkeit in einer neuen Gemeinschaft, möchte ankommen. Vielleicht für eine gewisse Zeit, vielleicht für immer. Begegnen wir ihnen offen und neugierig! Zeigen wir einfach das, was jeder am Ende einer erzwungenen und beschwerlichen Reise braucht: Menschlichkeit. Handeln wir wie Menschen. Sagen wir: „Willkommen!“

… mit Petra Pau in Flensburg

Foto: Willi Schewski

Foto: Willi Schewski

Petra Pau hatte die Sonne mitgebracht, als sie am 20.10. zu uns nach Schleswig-Holstein kam, um mit mir zusammen ein anspruchsvolles Programm zu absolvieren.

Besuch bei der Stadtpräsidentin, Überblick über die Flüchtlingssituation in der Stadt, Gespräch mit der dänischen Minderheit und Lesung aus ihrem Buch, und das alles in wenigen Stunden.

Sowohl Petra als auch Svetlana Krätzschmar, die Flensburger Stadtpräsidentin wollten nach dem Eintrag in da Gästebuch, ihr Augenmerk auf die besondere Situation der Flüchtlinge in der Grenzstadt richten. Da bot es sich an, dass wir gemeinsam mit der Flensburger Fraktionsvorsitzenden der Linken, Gabi Ritter, dem Bahnhof einen Besuch abstatteten.

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20.10. Petra Pau zu Gast in Flensburg

20151020_PetraPau_VA_FlensburgAm Dienstag, 20. Oktober, um 17.00 Uhr liest Petra Pau im Linken Büro in Flensburg (Norderstr. 88) aus ihren „unfrisierten Erinnerungen“.

1998 errang sie ein Bundestagsmandat im Berliner Wahlkreis „Mitte/Prenzlauer Berg“ gegen namhafte Mitbewerber.

Damit hatte nicht einmal die eigene Partei, gerechnet … Derweil hat sie den Bundestag aus verschiedenen Perspektiven gesehen: mit hilfreichen Fraktionen, als Einzel-Abgeordnete ihrer Partei, als überparteiliche Vizepräsidentin.

In nunmehr 16 Jahren Mitgliedschaft im Parlament hat Petra Pau viel erlebt, das sie nun in Anekdoten erzählt. Eher heitere, wenn sie auf dem Weg zu einem Fototermin beinah im Gefängnis landet oder die verbannte Clara Zetkin in den Reichstag holt. Eher ernste, wenn sie das Inkrafttreten von „Hartz IV“ oder die Gefühle bei einem Besuch in der Kölner Keupstraße nach dem NSU-Desaster schildert. Hinzu kommen überraschende Geschichten, etwa über ihren Sieg beim großen Bibel-Test im ZDF oder über seltsame Freundschaften mit MdB der CSU und der FDP.

Norderstraßenfest in Flensburg

1509 LI-FL Norderstr.fest (67)Natürlich waren wir am Sonntag, 20.9., als Linkes Büro beim Norderstraßenfest in Flensburg mit von der Partie. Wir hatten einen rundum schönen Tag – mit vielen bekannten und unbekannten Gästen, die sich bei uns niederließen, Kaffee tranken, einen Blick auf die Diashow warfen, Kuchen oder (vegetarische) Schmalzbrote verspeisten, mit uns und miteinander ins Gespräch kamen. Dabei ging es um Bundesthemen ebenso wie um kommunale Angelegenheiten. Auch kurze Regenschauer konnten uns nicht gänzlich vertreiben und so ging es bis in den Abend hinein. Wir haben uns sehr über das bunte Treiben gefreut und laden alle Interessierten ein, auch weiterhin durch unsere offene Tür zu kommen. (hier geht es zu noch mehr Fotos)

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LOTTA

2017 01 19 Lotta 12

Lotta Nr. 12: Sexismus die Rote Karte zeigen

Worüber reden wir eigentlich, wenn wir von Sexismus reden? Wo und wie zeigt er sich? Im Alltag, bei der Arbeit, in Politik und Gesellschaft? Diese Ausgabe von „Lotta – Frauen.Leben.Links“ erzählt von dummen Sprüchen, ungleicher Bezahlung, Attacken im Netz, Stalking und häuslicher Gewalt, Armut im Alter und von rassistischen Umgangsverboten und Urteilen gegen Frauen während des Nationalsozialismus. Lotta – ein Magazin, ein Thema!
Link: Lotta #12 als PDF

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Unterwegs

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Berichte von der Delegationsreise nach Island und Schweden
Von 22.-27. Mai 2016 befand ich mich auf einer Delegationsreise der Deutsch-Nordischen Parlamentariergruppe in Island und Schweden. Zum Blog

Berichte von der Frauenrechtskommission in New York
Als frauenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE und Delegationsleitung des Familienausschusses im Bundestag nehme ich vom 9.-13. März 2015 an der Frauenrechtskommission der Vereinten Nationen in New York teil.  Zum Blog