Gebt die Patente frei!

Gesundheit ist ein essenzielles Menschenrecht. Gerade in der Pandemie wird dieses Menschenrecht zum Ausdruck globaler Ungleichheit. Denn fast die Hälfte der Menschheit hat noch keine Corona-Impfung erhalten. Deshalb fordern wir: Gebt endlich die Patente frei! Für eine weltweite Impfstoffproduktion. Für einen solidarischen Weg aus der Krise!

Zum Antrag der Linksfraktion

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Feministischer und antirassistischer Aufruf gegen Gewalt und für eine Politik, die das Leben ins Zentrum stellt

Zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen rufen wir – feministische Aktivistinnen, Parlamentarierinnen und Politikerinnen in verschiedenen Ländern – zu mehr Rückhalt und einen besseren Schutz auf. Durch Diskriminierung und Gewalt wird versucht uns davon abzuhalten, unsere Forderungen nach einer sozialen Politik für die Mehrheit der Menschen in konkrete Gesetze zu übersetzen. Eine Politik, die das Leben ins Zentrum stellt. Die Gewalt hat unterschiedliche Formen, aber überall das gleiche Motiv. Deshalb fordern wir linke Organisationen und Bewegungen überall auf der Welt zu Solidarität und vor allem zum Handeln auf.

Der Aufruf:

Wir – Frauen, Lesben, trans, intersexuelle und nicht-binäre Personen, Schwarze, Indigene, Arbeiterinnen, Linke, Mütter, Sorgearbeiterinnen – sind eine dynamische und machtvolle politische Kraft auf der Straße und in den Organisationen. Damit sind wir heute das lebendigste Subjekt der Veränderung. Die feministische Bewegung ist der wichtigste Antrieb für die Re-Politisierung des Lebens. Sie bezieht junge Menschen ein, um dem politischen Projekt, das von unseren Vorgängerinnen initiiert wurde, Kontinuität zu verleihen. In Argentinien ist sie Speerspitze und Schutzwall des anti-neoliberalen Widerstands. In Brasilien und Europa ist sie die Opposition gegen einen erstarkenden Rechtsextremismus und Konservatismus. In Chile war und ist sie als treibende und organisierende Kraft zentral für den Aufstand, weil sie von unten kommt, mobilisierend und wirksam ist.

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CONNI UNTERWEGS: MEIN BAUCH GEHÖRT MIR!

Diskussionsveranstaltung in Hamburg: Mein Bauch gehört mir! §128/219a: Schwangerschaft raus aus dem Strafgesetzbuch! Deine Stimme zählt.

Noch immer entscheiden wir nicht frei darüber, ob wir ein Kind wollen oder nicht. Ärzt*innen werden gerichtlich verfolgt, wenn sie über die Art und Weise einer Abtreibung informieren. Und die medizinische Ausbildung ist mangelhaft.

Was muss sich ändern? Und wie schaffen wir das?

Am Freitag, den 10. September um 18:00 Uhr lädt die Landesarbeitsgemeinschaft Feminismus der Partei DIE LINKE in Hamburg herzlich ein, gemeinsam mit Conni Möhring zu diesen Themen zu diskutieren. Die Veranstaltung finden in Präsenz im Konferenzraum der Fraktion DIE LINKE in der Buchardstraße 21, HH-Altstadt statt.

 

Conni unterwegs: “150 Jahre § 218 StGB”

Fachkongress
„150 Jahre § 218 Strafgesetzbuch“
27.-28. August 2021, Online-Veranstaltung

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Für das Leben! Broschüre zu reproduktiver Gerechtigkeit erschienen

Körperliche und sexuelle Selbstbestimmung sind zentral für eine selbstbestimmte Lebensplanung. Beim Kampf um Selbstbestimmung geht es nicht um individuelle Freiheiten, sondern es geht um strukturelle Veränderung, von der alle Menschen profitieren. Solange die Entscheidung für oder gegen eine Schwangerschaft nicht frei von Zwängen möglich ist, wird es keine Gleichstellung der Geschlechter geben. In der Broschüre berichten wir von erfolgreichen feministischen Kämpfen, bremsenden Kompromissen und unserer Vision von reproduktiver Gerechtigkeit.

Broschüre “Für das Leben!” (PDF-Download)

P.S.: Wir danken Lena Deser für die großartigen Illustrationen!

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Warten kostet Menschenleben – Schattenbericht zur Istanbul Konvention markiert gravierende Lücken beim Schutz von Frauen vor Gewalt

Berlin, 18.03.2021

„Die Bundesregierung ist weit vom Schutz von Frauen vor Gewalt entfernt“, erklärt Cornelia Möhring, stellvertretende Vorsitzende und frauenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, „dies macht der heute veröffentlichte Schattenbericht vom Bündnis Istanbul-Konvention mehr als deutlich.“

Möhring weiter: „Mit etwa 160 Femiziden in 2020, mit mehr als 115.000 angezeigten Fällen von häuslicher Gewalt, mit einer steigenden Zahl von Sexualdelikten unter den Zeiten des Lockdowns können wir uns Zaudern und Zögern beim Gewaltschutz nicht leisten. Jeder Tag warten kostet Menschenleben. Gewalt und Frauenhass ist Alltag in Deutschland, zunehmend auch im Internet. Frauen werden beleidigt, beschimpft und zum Schweigen gebracht. Die Dimensionen dieser neuen Gewalt an Frauen sind unklar, die letzte Studie zu Gewalt an Frauen aus dem Jahr 2004 – lange vor sozialen Medien, Spyware und Mini-Kameras.

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Her mit dem ganzen Leben!

Zum Frauen*kampftag am 8. März erklären Doris Achelwilm, gleichstellungspolitische Sprecherin, und Cornelia Möhring, frauenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Bundestag: „Es braucht mehr Feminismus, gerade jetzt. Viele Forderungen, die seit dem ersten von Clara Zetkin initiierten Weltfrauentag in den letzten 110 Jahren als grundlegende Gerechtigkeitsfrage gestellt wurden, sind 2021 ungebrochen aktuell und in neuer Form dringend.

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Herzlichen Glückwunsch Rosa!

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