hier gehts zur aktuellen Clara

Bund, Länder und Kommunen verkaufen ihre Wohnungsbestände an Fonds, die damit lukrativ spekulieren. Die Folge: Die Mieten steigen dramatisch. Experten sprechen bereits von einer neuen Wohnungsnot. DIE LINKE eilt nun 30 000 Mietern zur Hilfe, deren Wohnungen die Regierung privatisieren will: Mit der Genossenschaft TLG FAIRWOHNEN will sie den Wohnungsbestand kaufen. clara berichtete zudem von den Occupy-Protesten in Frankfurt am Main und vom Besuch des griechischen Politikstars Alexis Tsirpas in Berlin. In Interviews äußern sich außerdem ein Schachboxer, ein Professor und ein polnischer Fanbeauftragten.
Clara im PDF-VIEWER

 

ARBEITSKREIS "Arbeit, Gesundheit und soziale Sicherung"

Innerhalb der Bundestagsfraktion bin ich Mitglied des AK "Arbeit und soziale Sicherung". 

Weitere Mitglieder sind:

Martina Bunge, Ilja Seifert, Kathrin Vogler, Kathrin Senger-Schäfer, Harald Weinberg

 

Persönliche Erklärung zur Quotendebatte

Foto: Benjamin Thorn / pixelio.de

Anlässlich der heutigen Quotendebatte hat Dagmar Ziegler in unser aller Namen folgende Persönliche Erklärung im Deutschen Bundestag abgegeben:


Heute hätte ein historischer Tag sein können für uns Frauen. In dieser freudigen Erwartung haben sich Kolleginnen aus vielen Frauenverbänden angemeldet.



Ich grüße

  • Rena Bargsten,
    Präsidentin von European´s Women´s Management Development,
  • Stephanie Bschorr,
    Präsidentin des Verbands Deutscher Unternehmerinnen,
  • Ramona Pisal,
    Präsidentin des Deutschen Juristinnenbundes,
  • Brigitte Scherb,
    Präsidentin des Deutschen LandFrauenverbands,
  • Monika Schulz-Strelow,
    Präsidentin des Vereins „Frauen in die Aufsichtsräte“,
  • Henrike von Platen,
    Präsidentin von Business and Professional Women Germany.

Sie haben mit uns gemeinsam vor fast zwei Jahren die Berliner Erklärung aus der Taufe gehoben – ein Frauenbündnis über alle Fraktionsgrenzen hinweg. Neben Ekin Deligöz, Cornelia Möhring und mir waren beteiligt Rita Pawelski von der CDU, Dorothee Bär von der CSU und Sibylle Laurischk von der FDP.

Wir haben nicht danach gefragt, welche Farbe hat Dein Parteibuch.
Wir haben gefragt, was können wir gemeinsam für Frauen erreichen.

30%-Frauenquote für Aufsichtsräte – das war unser gemeinsames Ziel!
100%-Umfaller/innen-Quote in CDU/CSU – das haben wir bekommen!

Als wir unser Frauenbündnis geschmiedet haben, wussten wir:
Frauenrechte sind immer wieder dann erkämpft worden,
wenn Frauen sich solidarisiert haben,
wenn sie aus der üblichen Logik ausgebrochen sind,
wenn sie die Machtprobe nicht nur gewagt, sondern auch gemeinsam durchgestanden haben.

Das war 1992 so, als der Bundestag sich auf einen Kompromiss zum Schwangerschaftsabbruch geeinigt hat.

Das war 1997 so, als – nach 25jähriger Debatte - die Vergewaltigung in der Ehe zu dem erklärt wurde, was sie ist: Ein übles Verbrechen, das mit dem Strafgesetzbuch geahndet werden muss!

Für diese großartigen Momente deutscher Politik, als Frauen zusammen Erfolge erstritten haben, stehen Namen wie Rita Süßmuth, Ulla Schmidt, Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, Irmingard Schewe-Gerigk und Christa Luft.

Mit unserer Berliner Erklärung wollten wir in deren Fußstapfen treten – Fußstapfen, die für Frau von der Leyen und ihre Kolleginnen aus der CDU/CSU-Fraktion mehrere Nummern zu groß sind.

Millionen von Frauen stehen hinter der Berliner Erklärung – das haben Sie, Frau Pawelski, am Montag noch geäußert. Ja, richtig, Millionen von Frauen, denen Sie jetzt mit Ihrem „Nein“ zum Entwurf des Bundesrates in den Rücken fallen.

Denn Ihr sogenannter Kompromiss ist nichts als ein fauler Zauber, ein „Scherzpaket“ nennt es die Journalistin Bascha Mika.

Wer sagt, wir brauchen eine Quote von 30% ab dem Jahr 2020, kann nicht glaubhaft eine Quote von 20% ab dem Jahr 2018 ablehnen.

Wer sagt, wir brauchen eine gesetzliche Quote für die Besetzung von Aufsichtsräten, kann nicht glaubhaft machen, warum er dafür auf ein Wahlprogramm mit völlig unsicheren Verwirklichungsschancen warten muss, wenn heute ein guter Entwurf im Bundestag zur Abstimmung vorliegt.

Ein Entwurf, der zwar vom SPD-regierten Hamburg entwickelt und in den Bundesrat eingebracht worden ist. Aber trotzdem ein ernsthaftes Kompromissangebot an die Union darstellt. Dass er ein ernsthaftes Kompromissangebot ist, hat er bereits bewiesen. Sonst hätten die CDU-Ministerpräsidentin Kramp-Karrenbauer und der CDU-Ministerpräsident Haseloff gar nicht zustimmen können.

In der Berliner Erklärung heißt es:
„Uns Unterzeichnerinnen und Unterzeichner eint der Wille, überparteilich und überfraktionell Mehrheiten für die berechtigten Belange von Frauen zu gewinnen und so das staatliche Gleichstellungsgebot nach Art. 3 Absatz 2 Satz 2 GG endlich umzusetzen.“

Diese Mehrheit ist heute hier im Bundestag versammelt.Weil es den Abweichler/-innen in der Union an Mut und Standfestigkeit fehlt, wird diese Mehrheit bei der Abstimmung nicht zustande kommen.

Sie haben aus einer historischen Chance eine große Blamage gemacht!

Wir sind enttäuscht!

Aktuelles aus dem Bundestag
16. April 2013 Cornelia Möhring

Frauenquote jetzt!

„Wenn Frauen sich in den letzten Jahrhunderten auf derartige erpresserische Unsinnigkeiten eingelassen hätten, würden sie heute noch mit Häubchen rumlaufen und an Wahltagen zu Hause bleiben müssen“, kommentiert Cornelia Möhring, Erste Stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE, den faulen Kompromiss der CDU-Führung zur Frauenquote. Danach... Mehr...

 
15. April 2013

Der alte Bart muss endlich ab: Fraueninteressen sind Mehrheitsinteressen

„Der alte Bart muss endlich ab: Fraueninteressen sind Mehrheitsinteressen in diesem Land und haben daher Vorrang vor parteipolitischen Spielchen. Deshalb fordert DIE LINKE von den Spitzen der CDU/CSU und FDP: geben Sie die Abstimmung frei“, so Cornelia Möhring, Erste stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE, zum anhaltenden... Mehr...

 
8. Januar 2013

»Wir brauchen mehr Widerstand und Gegenwehr«

Sahra Wagenknecht und Cornelia Möhring, die beiden Ersten stellvertretenden Vorsitzenden der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag, über Ausgangssituation, Herausforderungen und Antworten im Wahljahr 2013 Mehr...

 
28. November 2012

Forderungen der LINKEN zum Bundeshaushalt 2013

 Mehr...

 
7. November 2012 Cornelia Möhring

Der Kuhhandel der Koalitionäre

Bereits vor dem Koalitionsgipfel am Wochenende in Berlin standen Sieger und Verlierer fest. Gewonnen haben die Wahlkampfstrategen von CDU,CSU und FDP. Verloren haben der gesunde Menschenverstand sowie Kinder, berufstätige Eltern und Menschen mit einer geringen Rente. Nach stundenlangen Beratungen setzte sich die CSU mit ihrer Forderung durch, das... Mehr...

 
18. Oktober 2012 Silke Mahrt

Die LINKE vom 18. bis 20.Oktober im Plenum

In Deutschland verfügen 1,5 Millionen Menschen zwischen 20 und 29 Jahren über keine abgeschlossene Berufsausbildung. Mit einer verpflichtenden Umlagefinanzierung und einem Sofortprogramm soll allen Menschen ermöglicht werden, eine vollqualifizierende Ausbildung aufzunehmen, um damit berufliche Perspektiven und soziale Teilhabe zu eröffnen. Das... Mehr...

 

Treffer 1 bis 6 von 78