75 Jahre Befreiung vom Faschismus – wir sagen Danke!

Kriegsgeschichte ist oft Geschichte von Männern über Männer. Soldaten, Gefangene, Gefallene, Befehlshaber. Dabei waren es oft Frauen, die Kriege beendeten: Durch Streiks in Munitionsfabriken, Proteste und Krawalle gegen Hunger und Not, die aus den Kriegen folgten. Im 2. Weltkrieg waren Frauen zivile Opfer von Bombardements und Massakern, sie waren Zwangsarbeiterinnen und Opfer sexualisierter Gewalt der deutschen und der alliierten Armeen. Aber sie waren auch Pflegende, Aktive beim Wiederaufbau und nicht zuletzt im Widerstand gegen den Faschismus.

Diesen Frauen wollen wir heute besonders gedenken und danken. Nicht zuletzt dem Mut der Frauen, die in ganz Europa als Kämpferinnen in Partisanenverbänden, als Spioninnen wie in der „Roten Kapelle“, im Widerstand und als Schmugglerinnen im Untergrund ihre Stellungen hielten, verdanken wir heute unsere Demokratie, und unsere Freiheit.

Doch danken reicht nicht aus! Die Toten und Geschundenen des zweiten Weltkriegs mahnen uns: Nie wieder Faschismus und nie wieder Krieg!

Um das nie wieder zu vergessen, wird es endlich Zeit, den 8. Mai zum Feiertag zu erklären.